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Probleme mit Hauseigentümer


15.11.2005 22:49 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Sehr geehrte damen und herren,ich habe im Juli einen üblichen zeitlich unbegrenzten mietvertrag für eine o.g.wohnung abgeschlossen.Einzug war august.Mitbenutzung von waschraum und trockenmöglichkeit im garten wurde vereinbart.
es handelt sich um ein 2 familienhaus in dem im e.g. der vater der eigentümerin meiner wohnung wohnt.
zu den problemen: ein anschließen der küchenspüle war wegen fehlender eckventile und nicht normgerechter abflußöffnung nicht möglich. meiner bitte um herstellung wurde entsprochen, mir jedoch in rechnung gestellt.
bereits nach 2 wochen wohnzeit wurde ich und meine lebensgefährtin mit tochter ständig vom vater der vermieterin gemaßregelt.einige beispiele:beschwerde und körperlicher angriff gegen mich sowie gegen den freund meiner tochter wegen zu lautem schließen der türe,( Anzeige unsererseits läuft )abgestellte schuhe wurden gegen unsere wohnungstüre geworfen etc. die gartentüre wird verschlossen, so daß weder besucher noch post empfangen werden kann ohne daß man einen ca. 60 mtr. langen einfahrtsweg gehen muß, wäsche wird von der leine genommen..... etc. etc.
Ein eigener briefkasten ist nicht vorhanden. die post nimmt der mitbewohner entgegen und händigt sie nach laune aus.das anbringen eines eigenen postkasten wird nicht erlaubt.
nach aussprache mit meiner vermieterin bestätigte sie die psychische störung ihres vaters ( die mutter ist in einer nervenheilanstalt).bestätigung bekamen wir auch von unserem vormieter, den wir leider erst zu spät kennenlernten.
Fragen: ist eine fristlose kündigung unsererseits bei diesen umständen möglich ?ist eine mietminderung gerechtfertigt?
muß sichergestellt sein, daß ein zugang zum haus möglich ist?muß ein so langer zuweg beleuchtet sein?hat der vermieter dafür zu sorgen, daß normgerechte anschlüsse in der küche sind ?
ich bitte um beantwortung
vielen dank
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung und auf Basis des von Ihnen ausgelobten Mindesteinsatzes summarisch gerne wie folgt:

1. Die von Ihnen beschriebenen Vorkommnisse dürften für eine fristlose Kündigung ausreichen.

2. Dies gilt dann selbstverständlich auch für eine Mietminderung.

3. Ein Zugang zum Haus ist zu gewährleisten.

4. Hier ist mir ohne genaue Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten eine sichere Einschätzung nicht möglich – ich neige jedoch einem Ja zu.

5. Mit der mietrechtlichen Rechtsprechung existieren gewisse „Grunddinge“, die auch unausgesprochen Teil des Mietvertrages sind. Dafür dürften die von Ihnen angesprochenen normgerechten Anschlüsse nicht gehören. Auch spricht hier einiges für Ihr Mitverschulden bei Abschluß des Mietvertrages, Sie hätten sich hier wohl vor Vertragsschluss hierüber informieren müssen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung.


Mit freundlichen Grüssen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
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