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Pferdekauf, Ankaufsuntersuchungsergebnis falsch


| 21.08.2005 01:29 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von



Im Sept. 2001 habe ich mein Pferd gekauft.
Habe eine Ankaufsuntersuchung mit Röntgen gemacht.
Im Untersuchungsprotokoll wurde schriftlich festgehalten (unterschrift des Tierarztes) das die Röntgenbilder ohne Befund sind.
Im März 2005 ging mein Pferd immer schlechter (wollte nicht mehr laufen), somit habe ich ihn Röntgen lassen, von meinem jetzigen Tierarzt.
Es stellte sichherraus das er in allen 4 Hufkronengelenke hochgradig Arthrose hat und nicht mehr Turniere gehen darf und auch nur noch schonend geritten werden darf (war bis Kl.M im springen vorgesehen)
Somit beantragte ich vom Tierarzt (der die Ankaufsuntersuchung gemacht hat)die Röntgenbilder.
Habe mir dann von den Röntgenbilder der AKU (Ankaufsuntersuchung) ein Gutachten machen lassen in der Pferdeklinik.

Es stellte sich herraus das er beim Kauf schon Stufe 2-3(vorne re.) und Stufe 3 (vorne li.) hatte.
Ich werde mir auf jedenfall noch ein zweites Gutachten holen, von einem Tierarzt der Sachverständiger ist.
Meine Frage ist:
-Wenn das zweite Gutachten genauso ausfällt, kann ich dann Schadenersatz erheben?
-wie stehen meine chancen bei einer anklage gegen den Tierarzt?
- Wie sehen meine Rechte aus (kann nur noch bedingt geritten werden, hohe Tierarztkosten, Kaufpreis)

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
21.08.2005 | 06:02

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der mir von Ihnen mitgeteilten Informationen gerne summarisch beantworten möchte.

Grundsätzlich ist es so, dass in jedem Vertragsverhältnis eine Haftung für Pflichtverletzungen besteht. Dies gilt grds. auch dann, wenn, wie hier, durch eine pflichtwidrige Verhaltensweise bei der ursprünglichen Untersuchung entsprechende Verletzungen, wie Sie sie geschildert haben, übersehen wurden. Durch diese Behandlung wurden Sie auch geschädigt, da se andernfalls den betreffenden Vertrag nicht abgeschlossen hätten.

Ihre Aussichten sind gut, soweit sie die oben genannte Prämisse tatsächlich beweisen können.

Regelmäßige Folge ist daher, dass Sie Ersatz des Ihnen entstandenen Schadens verlangen können, hier also den vollen Vermögensnachteil, der Ihnen durch das kranke, „unbrauchbare“ Pferd entstanden ist (regelmäßig ist das der Kaufpreis).

Mehr lässt sich dazu im Rahmen der summarischen Prüfung dazu leider nicht sagen.


Ich hoffe, Ihnen mit der Prüfung der Rechtslage weiter geholfen zu haben. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Vertretung – soweit gewünscht – zur Verfügung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

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