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PC Kauf - Rücktritt vom Kaufvertrag ?


04.08.2006 15:46 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Guten Tag,
als ich am 1.8. morgens meinen PC einschaltete, habe ich auf meinem Bildschirm nur schwarz gesehen. Es gab keine Möglichkeit weiter zu arbeiten. Also habe ich den PC und den Monitor zu einer Fachwerkstatt gebracht. Vorfall geschildert. Zuerst wurde der Bildschirm getestet. Bild war da, funktioniert also. So ging ich davon aus, dass wohl der PC einen Schaden hat. Der Techniker meinte nach meiner Schadensschilderung müsste das Motherboard defekt sein. Reparaturkosten ca. von 120,00 € bis 200,00 €. Reparaturdauer bis zu 4 Tage. Da ich den PC täglich zur Arbeit benötige und ich erst vor ca. 6 Wochen einen Defekt hatte (160,00 €) hielt ich die Reparaturkosten nicht mehr für wirtschaftlich.
Ich bestellte darauf hin einen neuen PC (Preis 699,00 €) der vorrätig war und zugleich wurde meine alte Festplatte auf den neuen Computer mitinstalliert. Abends holte ich das Gerät ab (Barzahlung). Zu Hause, nach Anschluss aller Kabel am neuen PC – das gleiche Problem wie am Morgen, Bildschirm schwarz - .
Also am 2.8. morgens Anruf bei Reparaturbetrieb, ich solle den Bildschirm vorbeibringend er wird nochmals überprüft. Ich erhielt einen Leihbildschirm, der auch funktioniert.
Meine Frage:
Sollte es nur ein Defekt am Bildschirm gewesen sein, dann hätte ich den PC ja unter falscher Voraussetzung gekauft. Besteht hier die Möglichkeit den Kaufvertrag rückgängig zu machen ? Ich habe am 1.8. beim ersten Besuch gar nicht daran gedacht, dass man auch den Computer hätte überprüfen sollen.

Danke
Bernd K.

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Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen wie folgt beantworte:

Leider kann ich Ihnen wenig Hoffnung machen. Ein Rücktrittsrecht besteht grundsätzlich nicht.

Ein eventuell zum Schadensersatz führendes Fehlverhalten des Mitarbeiters des Reparaturbetriebs vermag ich nicht zu erkennen, da Sie den Fehler selbst geschildert haben -er also mit Ihren Informationen auskommen musste. Anderes hätte sich ergeben könne, wenn Sie ein Fehlersuche in Auftrag gegeben hätten und dabei eine falsche Analyse erstellt worden wäre.

Dies muss erst recht gelten, wenn -das wird aus Ihrer Schilderung nicht 100 % deutlich- der neue Computer nicht im Reparaturbetrieb gekauft worden wäre.

Denn dieser Verkäufer weiss von dem vorherigen Vorgang naturgemäß gar nichts und hat umso mehr ein berechtigtes Interesse auf die Nachhaltigkeit Ihres Kaufintereses vertrauen zu dürfen.

Falls Sie den neuen Rechner aber auch im Reparaturbetrieb erworben haben sollten, bietet sich hier zumindest der Versuch einer Lösung auf Kulanzbasis an, da dort der gesamte Vorgang bekannt und der Argumentationsansatz der falschen Kaufvoraussetzung zumindest menschlich nachvollziehbar sein sollte.

Einen Rechtsanspruch vermag ich indes nicht zu erkennen.

Ich bedaure, Ihnen keine positivere Auskunft geben zu können, hoffe aber, Ihnen trotzdem eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt
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