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Notarkosten für Hausverkauf

| 23. Juni 2022 08:10 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


14:27

Unser Hauskäufer möchte von uns eine Erklärung unterschrieben haben, mit dem Hinweis keine Unterschrift , kommt kein Kaufvertrag zustande. Dies ist die Erklärung

Erklärung

Wir beabsichtigen den Abschluss eines Kaufvertrages bezüglich der Immobilie……..
Adresse des Käufers……..
Wir wünschen vor Beurkundung des Kaufvertrages die Übersendung eines Entwurfs der Urkunde
und erklären hiermit unser Einverständnis zur Übernahme der Kosten für den Fall,
das eine Beurkundung ausbleibt
Der Notar berechnet Entwurfs- bzw Rücknahmegebühr zuzüglich 19% Umsatzsteuer, wenn der
Auftrag nicht zustande kommt.

Die Notarkosten richten sich nach dem Geschäftswert und werden der derzeit gültigen Fassung des GNoTKG abgerechnet.
Die Bevorstehende Erklärung haben wir zur Kenntnis genommen.
Datum
Unterschrift Hausverkäufer

Ist sowas rechtens, der Kaufbetrag der Immobilien liegt bei 750 tsd Euro. Wir haben deutlich gemacht das wir verkaufen möchten und dem nichts im Wege steht. Der Hauskäufer verfügt bereits über alle erforderlichen Dokumente, Gutachter war auch da , er selbst war jetzt 5 Mal bei uns. Wir überlassen Ihm sehr viel Inventar und sind auch sehr großzügig.
Was ist wenn Klauseln verankert werden , die einfach inakzeptabel sind.
Können wir im Gegenzug auch Ihn verpflichten bzw diese Erklärung dann für Null und Nichtig erklären lassen, ohne das Kosten auf uns darauf zu kommen. Können wir mit einem Satz auch diese Erklärung aushebeln, wenn die Forderung im Kaufvertrag inakzeptabel sind?
Diese Erklärung hat er uns gestern übergeben und wollte sie gleich unterschrieben zurück, dies haben wir auf heute verschoben.
Mit freundlichen Grüßen

23. Juni 2022 | 09:19

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragensteller,

so etwas sollte man auf keinen Fall unterschreiben! Dies wäre auch rechtlich bindend!

Wenn überhaupt ist es im Regelfall ist es genau umgekehrt, dass sich der Käufer zur Übernahme der Notarkosten im Falle des Scheiterns der Verhandlungen verpflichtet.

Ganz und gar nicht ratsam ist es auch, dass der Notar aus Warte des Käufers den Vertrag entwirft. Wiederum im Normalfall stellt der Verkäufer den Vertrag wie auch die Konditionen wie z.B. Kostenlasten, Gewährleistungsausschluss usw..

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Saeger


Rückfrage vom Fragesteller 23. Juni 2022 | 13:42

Wie können wir auf dieses Schreiben reagieren , ohne uns den Interessenten zu verprellen.
Wir waren uns mündlich einig und nun steht dies Schreiben im Raum.
Wir sind nur noch zu zweit und die Immobilie wird uns zu groß.
Auch aus gesundheitlichen Gründen steht der Verkauf im Vordergrund.
Können Sie etwas dazu formulieren?
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23. Juni 2022 | 14:27

Sehr geehrte Fragensteller,

ich würde zwar so oder so davon abraten. Aber man könnte ergänzen:

"Diese Vereinbarung besteht nur unter den zusätzlichen Bedingungen, dass in dem Kaufvertrag die Gewährleistung ausgeschlossen wird sowie der Käufer alle Kosten trägt, die mit dem Abschluss des Vertrages einhergehen, außer Kosten, die durch die Löschung alter Grundschulden entstehen. Alleine diese Kosten trägt der Verkäufer. Auch Kosten für noch nicht abgeschlossene Erschließungen trägt der Käufer alleine.

Ebenso trägt der Käufer die Notarkosten alleine, wenn er ohne wichtigen Grund den Vertrag doch nicht abschließen will."

MfG RA Saeger

Bewertung des Fragestellers 24. Juni 2022 | 09:56

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 24. Juni 2022
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