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Mündlicher Kostenvoranschlag und der Kunde bezahlt nicht mehr!

| 08.05.2017 21:47 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


13:25

Sehr geehrte Damen und Herren, es geht um folgenden Sachverhalt:
Als Kleinunternehmer (Handwerk) habe einen Auftrag erhalten mit den Tätigkeiten eine
Wärmeschutzisolierung anbringen incl. Verputzarbeiten sowie diverse Nebenarbeiten.
Nach einer damaligen mündlichen Absprache zwischen mir und meinem Kunden von einem Arbeitsaufwand (Std.) von min. 4000,00 € plus min. 1500,00 € Arbeitsmaterial für das o. g. Gewerk fing ich mit den Arbeiten mit dem o.g. Gewerk an!

Dem Kunden hatte ich die Information mit min. gegeben da ich von Anfang an wusste das ich hier kein festes Angebot machen kann, da noch einiges mit Änderungen und Zusatz Arbeiten auf mich zukam.
(Alleine schon weil ich für den Kunden ein anderes Gewerk auf der selben Baustelle ausgeführt habe und es zu Änderungen kam. Die ich gerne und auch teilweise umsonst bzw. mit sehr wenig Aufpreis mit erledigt habe).
(Zudem entwickelte sich auch eine zwischenmenschliche Atmosphäre zwischen Kunden, mir und meiner Aushilfskraft. Sogar als mein Kunde Nachwuchs bekam, schickte ich im als Aufmerksamkeit bzw. überreichte dies; Holzbuchstaben).

Ich habe demnach mit den Arbeiten für das o.g. Gewerk angefangen Ende 10.2016 auch noch mit dem Hinweis mündlich das es Trockenzeiten gibt und ich auch Zwischenrechnungen erstelle.
Die erste Zwischenrechnung erfolgte dann Ende 24.11.2016 mit 2301,39 € inkl. Kleinmaterial vom Baumarkt von mir eingekauft von 82,52€ mit der bitte um Zahlung bis zum 9.12.2017
Diese Rechnung wurde auch demnach am 07.12.2017 beglichen. Alles in Ordnung!

Den Kunden habe ich gebeten, dass er sich noch erkundigt zwecks Gerüst stellen (zum Teileinstellen) an der Vorderfront des Hauses wegen den weiteren Arbeiten! Worauf auch mein Kunde meinte es wäre schwer jemanden zu finden, der das Gerüst stellt (dazu wenig ca. 30 qm).
(Dies war auch erwähnt das dies nicht in der Schätzung dabei wäre).

Stellenweise habe ich auch so gearbeitet ohne Gerüst bis ich definitiv erfahren habe ich könne mich um ein Gerüst kümmern und stellen!

Zeitnah musste ich die Arbeiten an der Baustelle einstellen da es den Witterungen gerade vom Material her nicht mehr möglich war zu arbeiten. Was der Kunde auch Verstand!

Ich erstelle eine weitere 2.Zwischenrechnung zum 17.12.16 von 530,13 € inkl. Materialkosten von 23,88 € mit der bitte um Zahlung bis zum 31.12.16 (Letzter Tag zum wirklichen Arbeiten war der 16.12. nach Witterungsverhältnissen!)

Die Zahlung erfolgte am 11.01.2017 mit nur 506,25 € und ohne Materialkosten von 23,88 €
(also nach der vereinbarten Frist). Des weiteren habe ich Ihr auch nicht weiter nachgehakt erstmal.
Diese erfolgte nur auch nach einer kurzen Nachricht vom 9.1.2017 von mir an meinem Kunden zwecks Zahlungserinnerung zur 2. Zwischenrechnung.

Am 27.02.17 habe ich meine Arbeiten weiter da es auch den Witterungen entsprochen hat meine Arbeit weiter durchgeführt. Zudem organisierte ich Gerüst zusätzlich . inkl. Aufbau, baute das Regenabwassersystem um, Elektrodosen inkl. Leitungen verlegen usw….
Also, zusätzlicher Aufwand! Die Kunden wussten auch über den Mehraufwand für Gerüst usw…!

Zwischendurch hatte ich den Kunden gebeten und schon mit Diskussion mir eine Abschlagszahlung zu leisten von 500-600 € (Dies war etwa am 4.4.17)
Die Abschlagszahlung erfolgte am 11.4.17 mit 500,00€

Am 08.04.2017 erstellte ich die 3. Zwischenrechnung mit allen meiner Arbeitszeit inkl. Mehraufwand
von 3492,20€ inkl. Material von 48,45 €
(Die 500,00 € Abschlagszahlung habe ich dieser Rechnung abgezogen!!!)

Ergibt: 2992,20 €


Am 17.4.17 erhielt ich eine schriftliche Nachricht vom Kunden: „Ich wollte Ihnen erst morgen schreiben, aber das wäre vielleicht blöd für Ihre Wochenplanung. Deshalb: ich würde Sie bitten, beim nächsten geplanten Besuch Ihr Werkzeug abzuholen. Der Auftrag ist beendet".

Am 24.4.17 holte ich mein Werkzeug (mit Zeugen) vor Ort dort ab mit Absprache des Kunden da er ja auch dann zuhause wäre.
Ich sprach in auf die Situation an und er meinte nur: Er wollte mir kein weiteres Geld bezahlen!

Darauf habe ich für meine Person den Ort unverzüglich verlassen!


Nach dem ganzen hin und her habe ich dem Kunden (von meiner Seite aus ein entgegen kommen gemacht ) eine Abschlussrechnung erstellt mit der bitte um eine Zahlung zum 05.05.17 von 1154,70€.

Das heißt:
Min: 4000,00 € wie mündlich vereinbart . entspricht einem Mehraufwand von 20%
Sind 800,00 € zuzügl. Arbeitszeit für Gerüst inkl. Aufbau.

800,00 Mehraufwand
Plus 854,70 für Gerüst besorgen und entfernen / Abtransport.

1654,70€ minus 500,00 € = 1154,70€


Der Kunde ist nach einem telefonischen Gespräch, nicht bereit auch diese Forderung zu bezahlen!
Es sei den ich komme und mache die Restlichen Arbeiten noch fertig! Arbeitsaufwand ca. 24- 30 std. Arbeit! Ich soll von dem ganzen absehen und er würde mir 1000,00 so bezahlen!

Ich habe meinem Kunden mittlerweile mitgeteilt das ich mich auf seine weiteren Forderungen nicht einlasse!

Zudem habe ich im schriftlich belegt, weil die Aussage ja auch des Kunden kam: Er hätte schon 3000,00 € Materialkosten für das Projekt investiert.
Es sind Materialkosten von: 2.288,64 € insgesamt aufgelaufen inkl. Änderungen und Gerüst (wobei ihr auch noch 174,05€ offen sind seit ca. 5 Wochen zuzügl. vorgelegter Materialkosten von meiner Seite aus.)


Ich hoffe sie können mir in dieser Situation schnellst möglichst weiterhelfen. Mit freundlichen Grüßen

08.05.2017 | 22:38

Antwort

von


(3016)
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich habe es so verstanden, dass eigentlich noch Lohn in Höhe von der dritten Zeisvhenrechnung offen ist. Die letzte Rechnung hatte Sie sodann nur vergleichsweise aufgestellt.
Es gibt zudem auch keinen rechtlichen Grund, dass hätte Ihnen gekündigt werden dürfen, sodass Sie auch den bis dahin aufgelaufenen Werklohn Zzgl. 5% der noch nicht fertig gestellten Arbeiten (649 BGB) zu bekommen haben.
Ich würde ihn daher empfehlen, dass wenn Sie noch mit der Einigung leben können, ihm diese als Ausgleich anzubieten und dies ihm mitteilen, dass wenn der Ausgleich nicht erfolgt, Sie auf der vorherigen Rechnung Zzgl. Schadensersatz festhalten werden.
Machen Sie dies per Einwurfeinschreiben und Frist von 14 Tagen.
Reagiert er nicht, stellen Sie ihm erneut die Schlussrechnung gem. dritter Zwischenrechnung Zzgl. 5% der bislang noch nicht vergüteten Summe als Endrechnung aus. Falls er diese nicht zahlt, können Sie das gerichtliche Verfahren einleiten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 09.05.2017 | 13:23

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort Herr Hoffmeyer!
Wenn ich Sie richtig verstehe, kann ich bei nicht Ausgleich des Vergleiches innerhalb der Frist auf die Ursprungsrechnung zurückgreifen zzgl. Schadenersatz?!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.05.2017 | 13:25

Sehr geehrter Fragesteller,

das ist korrekt, sofern in der Ursprungsrechnung nur Leistungen ausgeführt worden sind, die bereits getätigt wurden (so hatte ich Sie verstanden), zzgl. eben dieser 5%.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 09.05.2017 | 13:54

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Aussagekräftige schnelle Antwort von Herrn RAE. Hoffmeyer! Jetzt habe ich eine Anweisung nach der ich weiterhin verfahren kann und das ist ein gutes Gefühl!
Herr Hoffmeyer kann man wirklich weiterempfehlen! Vielen Dank!!!
Sollte ich demnach so nicht weiterkommen, werde ich Herrn Hoffmeyer für diesen Fall weiterhin beauftragen!

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 09.05.2017
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Herr Hoffmeyer kann man wirklich weiterempfehlen! Vielen Dank!!!
Sollte ich demnach so nicht weiterkommen, werde ich Herrn Hoffmeyer für diesen Fall weiterhin beauftragen!


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