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Mobbing im öffentl.Dienst

| 21.05.2011 12:48 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Frau ist seit 18 Jahren bei einer Gemeinde als Erziehrin - Leiterin einer Gruppe - angestellt. Es ist üblich,wenn jemand entbunden hat, auf privater Basis zu Sammeln - was auch geschah.Dabei wurden ca.€ 60,- für einen Geschenkgutschein eingesammelt. Die Organisation für diese private Angelegenheit hatte meine Frau übernommen. Nunmehr - im Rahmen einer Erziehrinnen-Besprechung - hat die Hortleiterin behauptet, dass jeder € 5,- gespendet hätte und demnach noch € 40,- vorhanden sein müßte. Nachdem die Sache bereits im Jan. war, konnte sich niemand mehr erinnern - bis auf 1 Kollegin,die dies dann auch bestätigte. Somit war die Sache für die Leiterin "erledigt". Aber es blieb ein schaler Geschmack aufgrund der zuerst im Raum stehenden Unterstellung. Nachdem meine Frau mir dies geschildert hatte, habe ich ohne ihr Wissen bei der Hortleiterin angerufen und mich über die Art und Weise beschwert. Sie hatte sich auch alles angehört und lediglich erwähnt, dass die Sache geklärt ist, bzw. jede nur 3,- gezahlt hat. Sie hat dann am nächsten Tag meine Frau zu sich ins Büro zitiert und für nächste Woche eine Besprechung mit allen Kolleginnen anberaumt, weil meine Frau angeblich Interna ausgeplaudert hätte und hat überall rumerzählt, dass ich sie angerufen habe. Nun meine Frage: Ist dieser p r i v a t e Sachverhalt als Interna zu sehen, oder durfte meine Frau mir das alles erzählen? -Es hat schließlich rein garnichts mit Ihrem Arbeitsverhältnis zu tun !

21.05.2011 | 13:26

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage.


Grundsätzlich unterliegen Arbeitnehmer einer allgemeinen Verschwiegenheitspflicht, die sich sowohl aus dem Arbeitsvertrag, als auch aus den gesetzlichen Vorschriften ergibt. Die Verschwiegenheitspflicht erstreckt sich auf alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, d.h. letztlich auf schützenswerte Interessen des Arbeitgebers.

Zu der Verschwiegenheitsverpflichtung im Rahmen des Arbeitsvertrages zählt jedoch nicht, wenn ihre Frau Ihnen erzählt, dass Sie zu Unrecht beschuldigt wird, sich im Rahmen einer Spendenaktion unter den Mitarbeitern 40,00 € „ eingesteckt" zu haben. Dies ist sicherlich ein ganz gravierender Vorwurf, der mit Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen überhaupt nicht zu tun hat, sondern ganz erheblich in den persönlichen Bereich Ihrer Frau eingreift, schließlich wird bzw. wurde ihr unterstellt, eine Unterschlagung begannen zu haben. Selbstverständlich konnte Ihnen dies ihre Frau, die über den Vorwurf sicher mehr als empört war, erzählen, ohne irgendwelche schützenswerte Interessen ihres Arbeitgebers zu verletzen. Mit Interna eines Betriebes, die ihre Frau zur Verschwiegenheit verpflichten würden, hat dies überhaupt nichts zu tun.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe,

Mit freundlichem Gruß
Peter Dratwa
REchtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 23.05.2011 | 09:43

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Finde es nicht ganz in Ordnung, dass Sie die Antworten bereits voreingestellt haben. Trotzdem kann ich in diesem Fall die Bewertung sehr gerne in allen Punkten bestätigen.
mfg -

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 23.05.2011
5/5,0

Finde es nicht ganz in Ordnung, dass Sie die Antworten bereits voreingestellt haben. Trotzdem kann ich in diesem Fall die Bewertung sehr gerne in allen Punkten bestätigen.
mfg -


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