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Mitschnitt Telefonat

| 06.10.2011 21:11 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


21:55

Ein leitender Angestellter nimmt ein Telefonat eines Vertriebsmitarbeiters mit einem Kunden auf, über eine Aufnahmefunktion an seinem Privathandy. Der Kunde wurde hierüber nicht unterrichtet. Diese Aufnahme sendet der leitende Angestellte an den Vertriebsmitarbeiter zu, damit dieser einen internen Streit um die Kundenzugehörigkeit (Spartenvertrieb) klären kann. Die Aufnahme wird folglich durch den Vertriebsmitarbeiter an einen weiteren Kollegen geschickt, der durch die eindeutigen Aussagen auf der Audiodatei diesen Kunden verlieren kann, da er einer anderen technischen Vertriebssparte zugeordnet wird.

Frage: wer hat sich alles in welchem Maß strafbar gemacht, und ab wann kann eine strafrechtliche Klage eintreffen- und geht diese gegen das Unternehmen oder gegen die Personen selbst? 

Es ist gem. Paragraph 201 klar, dass allein der Mitschnitt ohne vorherige Information an den Gesprächspartner strafrechtlich gesehen ein Problem darstellt. Da der Mitschnitt aber keinem Dritten geschickt wurde, sondern dem Gesprächsführer und nur zu reinen internen Klärungsabsichten verwendet wurde ( ohne erpresserische Inhalte o.ä.) geht es um die Abschätzung des Worst Case- wenn zb die Aufnahme beim Kunden landet und wer in welchem Strafmaß belangt werden kann.

-- Einsatz geändert am 06.10.2011 21:18:40

06.10.2011 | 21:37

Antwort

von


(940)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Anzeige erstatten und damit eine strafrechtliche Verfolgung in Gang setzen, kann hier nur der Kunde, dessen Worte ohne sein Wissen aufgenommen wurden.

Beschuldigter ist dann der aufnehmende leitende Angestellte.

Ob es im Ergebnis aber zu einer Bestrafung kommt, ist zweifelhaft, da ja nach außen kein Schaden entstanden ist.

Daneben könnte der abgehörte Kunde ggf. einen zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch gegen die leitenden Angestellten geltend machen.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und meine Ausführungen helfen Ihnen weiter. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Rückfrage vom Fragesteller 06.10.2011 | 21:52

Besten Dank.Was bedeutet bedeutet denn ein zivilrechtlicher Unterlassungsanspruch?
Klingt danach, als ob man sich dazu verpflichten muss es nicht nochmal zu tun - aber so einfach ist es wohl nicht...

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.10.2011 | 21:55

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Ja, genau, das ist das Ziel eines solchen Anspruchs.

Stellt sich nur die Frage, ob der Abgehörte auch soweit geht oder ob sich der Abhörer entschuldigen und die Sache aus der Welt schaffen kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.10.2011 | 22:02

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