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Mangelfolgeschaden - Heizölverbrauch bei mangelhafter Holzheizung?


| 28.05.2006 10:47 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mir im Februar 2005 von einem Fachbetrieb einen Kachelofen mit Warmwasserbereitung und Anschluß an das Zentralheizungsnetz bauen lassen. Der Ofen hatte Mängel in der Funktions- und Betriebssicherheit, wodurch die Nutzung - abgesehen vom Probebetrieb - nicht möglich war. Im Oktober 2005 habe ich dem Ofenbauer schriftlich eine Mängelrüge ohne Fristsetzung geschickt. Im Mai 2006 wurden die Mängel behoben.

Meine Frage geht in Richtung "Mangelfolgeschaden":
Der Kachelofen ist von den Leistungswerten darauf ausgelegt, dass das gesamte Haus (Heizung und Brauchwasser) ausschließlich mit Holz beheizt werden kann.

Frage 1: Aufgrund der Mängel des Kachelofens konnte ich in der Heizperiode 2005/2006 meine Holzheizung nicht wie vorgesehen nutzen. Kann ich den Heizölverbrauch bis zum Zeitpunkt der Mängelbeseitigung als Mangelfolgeschaden geltend machen?

Frage 2: Wenn ja: Ab welchem Termin kann der Mangelfolgeschaden berechnet werden? Ab dem Datum der schriftlichen Mängelrüge, oder bereits ab dem Bekanntwerden und mündlichen Hinweis auf die Mängel? Der Mängelrüge sind zunächst mehrere gemeinsame Gesprächstermine mit dem Kachelofenbauer, dem Heizungs- und Sanitärbauer, dem mit Bauleitung und -überwachung beauftragten Bauingenieur sowie dem Bauherren vor Ort vorausgegangen, in denen die Zuständigkeiten für die Mängel abgeklärt wurden. Dabei stellte sich heraus, dass einer der gerügten Mängel vom Heizungs- und Sanitärbauer verschuldet war, der sodann umgehend (innerhalb einer Woche) behoben wurde. Bestehen blieben jedoch 2 von 3 gerügten Mängeln, die in die Zuständigkeit des Kachelofenbauers fallen. Diese wurden - nach weiterem Schriftwechsel - beide erst im Mai 2006 beseitigt.

Frage 3: Sofern es pauschal zu beantworten ist: Mit welchen Kosten müsste ich in etwa bei anwaltschaftlicher Unterstützung rechnen (a: nur Schriftwechsel / b: mit Rechtsstreit)? Der Streitwert liegt bei max. 1.500 Eur.

Frage 4: Der Mangelfolgeschaden ist m. W. Bestandteil des Kaufrechts/Vertragrechts. Ist es sinnvoll bzw. erforderlich, ggf. einen Anwalt mit Fachgebiet "Baurecht" hinzuzuziehen?

Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Antwort!

Eingrenzung vom Fragesteller
28.05.2006 | 20:33

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Sehr geehrter Ratsuchender,
grundsätzlich schließe ich mich der Aussagen meine Kollegen an. Die Beantwortung der Fragen erfolgt daher in der gebotenen Kürze:

1. Nein, nur die Differenz der Holzkosten zu den Ölkosten.
2. Mangelfolgeschäden sind ohne eine Fristsetzung zu ersetzen.
3. a: ca. 182 Euro, b: ca. 328 Euro nur für den eigenen Anwalt
4. Diese Frage lässt sich nur nach Klärung von Art und Umfang der Mängel beantworten. Ein Kollege würde Sie ggf. an einen Baurechtler verweisen.

Mit freundlichen Grüßen,

Pilgermann, Rechtsanwalt
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"Sehr geehrter Herr RA Pilgermann,

ich danke für Ihre Antwort, die hinsichtlich der Ausführlichkeit meine

Erwartung erfüllt. Ich werde den Sachverhalt jetzt entsprechend

aufbereiten und mit einer Kanzlei vor Ort das weitere Vorgehen

besprechen.

Dass Ihr Kollege, Herr RA Kleber, meinen Einsatz als Verstoß gegen die

Würde eines ganzen Berufsstandes empfindet, nehme ich mit Betroffenheit

zur Kenntnis. Ich war mir einer derart weitreichenden Wirkung bei der

Formulierung meiner Fragestellung nicht bewusst. Um so mehr freue ich

mich, von Ihnen, sehr geehrter Herr Pilgermann, die gewünschte Auskunft

erhalten zu haben.

Herzlichen Dank!
"
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