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Haus geerbt, Verkauf erfolglos - Was nun?

| 21.11.2010 19:46 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Person A und B wohnen zusammen in einem Haus, welches B gehört. Mit dem Tod von B erbt A das Haus. Aufgrund der hohen Unterhaltskosten entscheidet sich A dazu, das Haus privat zu verkaufen, um "günstig" auf Miete zu wohnen. Als sich nun nach 2 Jahren immer noch kein Verkäufer gefunden hat und obendrein die Gemeinde einen sehr hohen Straßenausbaubeitrag ankündigt, droht A eine finanzielle Schieflage.

Welche Möglichkeit hat A, um dieser Notlage zu entkommen? Ist eine Hypothek auf das noch nicht verkaufte Haus sinnvoll, evtl. sogar eine Versteigerung?


Gruß
Hermann

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

A kann eine Grundschuld auf das Grundschuld eintragen lassen, zur Absicherung eines Darlehens, welches er zur Bezahlung der Verbindlichkeiten aufnimmt. Voraussetzung ist natürlich, dass A ein Darlehen durch eine Bank erhält. Wenn A gemeindliche Kosten nicht zahlt, wird die Gemeinde eine Sicherungshypothek eintragen lassen. Wenn ein Verkauf nicht gelingt, besteht die Möglichkeit einer freiwilligen Versteigerung durch den Eigentümer. Ob hier Erfolgsaussichten bestehen kann ich nicht beurteilen.

Grundsätzlich gibt es keine Möglichkeit sich anders als per Verkauf oder Versteigerung vom Eigentum zu lösen. Es gäbe natürlich auch noch die Möglichkeit der Vermietung, dann würde A aber weiter Kostenschuldner für alle Abgaben bleiben.




Bewertung des Fragestellers 23.11.2010 | 00:31

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