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Maklercourtage rechtswidrig?


| 30.04.2007 09:59 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Person A tritt als Angestellte der Firma "Bau&Wohnen Haus&grund GmbH" als Immobilienmaklerin für eine Neubausiedlung auf, welche Firma "Bau&Wohnen" gebaut hat.

B mietet nun eine Wohnung dort, die Firma "Bau&Wohnen" steht im Mietvertrag als Vermieterin. Unterzeichnet wurde der Vertrag "i.V. A" (!).

Ich meine mich zu erinnern, daß Immobilienmakler, die derart auftreten keinen Anspruch auf Courtage haben - ist dies korrekt so? Macht es Sinn zunächst die Courtage zu überweisen (um Schlüssel zu erhalten) und nach Einzug die Courtage zurückzufordern?

Besten Dank für Ihre Hilfe,
MfG Fragesteller :)



Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Eine Provision steht dem Makler nicht zu, wenn eine Gesellschaft Eigentümer, Verwalter oder Vermieter der Wohnung ist und der Makler eine rechtliche oder wirtschaftliche Beteiligung an dieser Gesellschaft besitzt.

Wenn A nicht an einer der beiden Firmen beteiligt ist, besteht der Anspruch.

Genaueres zur Situation kann man an Hand ihrer Schilderung hier nicht sagen.

Ggf. sollten Sie die Provision unter Vorbehalt zahlen, um die Wohnung zu erhalten und sich die Rückforderung offen zu halten.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

Nachfrage vom Fragesteller 30.04.2007 | 12:33

A ist Angestellte der "Bau&Wohnen Haus&grund GmbH" (Fa. X quasi) und zeichnet vertretungsberechtigt den Mietvertrag - das nennt man doch wohl eine rechtliche Beteiligung an dem Vermieter ?!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.04.2007 | 14:42

Wenn A sowohl die Geschickt des Maklers als auch des Vermieters bestimmen konnte (und hierfür spricht Ihre Schilderung sicherlich), entfällt der Vergütungsanspruch (OLG Stuttgart).

Bewertung des Fragestellers |


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"Zu wenig Substanz, keine Rechtsnormen genannt, erstmalige Sachverhaltsschilderung nicht ausreichend bewertet bei 1. Antwort. "