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Leitsung meiner Unfallversicherung - Gutachten zur Invaliditätsbemessung

| 26.08.2009 21:14 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte vor kknapp zwei Jahren einen Skiunfall wo ich mich schwer an der Schulter verletzte. Nun bin ich von meiner Versicherung zu einem Gutachter geschickt worden, welcher eine Invalidität von 1/10 in meinem Schulterbereich festgestellt hat.
Das ist für mich jenseits von Gut und Böse, denn ich habe massive probleme mit meinem rechten Arm.
Ich kann meinen Arm nicht nach oben strecken ohne eine Ausweichbewegung in meiner Schulter zu machen. Desweiteren nehme ich seit dem Unfall immer noch Schmerzmittel ein. Es ist mir z.B. nicht möglich mich an beiden Händen irgendwie hochzuziehen (z.B. an einer Stange oder an einem Seil) da ich mit der rechts bei gestrecktem Arm keine Kraft mehr habe.
Um was es mir geht ist eigentlich das Gutachten. Der Arzt hat mich in das Zimmer gerufen und mich mit einem Maßband kurz vermessen. Die Bewegungseinschränkungen hat er kurzerhand durch anheben meiner Arme und einigen Bewegungen abgeschätzt.
Der nächste Satz ist kein Scherz! Die Begutachtung dauerte genau 4 Minuten. Kann das sein daß dies einfach nur geschätzt werden darf????
Wie ist es, wenn ich nun beruflich eingeschränkt bin da ich doch des öfteren schwerere Sachen heben und Tragen muß?
Bitte um kurze Hilfe
Danke

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage anhand Ihrer Angaben sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Angesichts Ihres Unfalles überprüft Ihre private Unfallversicherung, in welchem Maß bei Ihnen - konkret: an Ihrer Schulter - Beeinträchtigungen auf Dauer verblieben sind. Es hat die medizinische Einschätzung zu erfolgen, die unter Berücksichtigung der sog. Gliedertaxe sodann die konkrete Versicherungsleistung ergibt.

Wenn nun der Arzt, zu dem Sie von Ihrer Versicherung geschickt wurden, eine Beeinträchtigung von lediglich 1/10 ermittelt hat, Sie aber der Ansicht sind, die Beeinträchtigung ist deutlich höher, sollten Sie versuchen, eine medizinische Bestätigung - beispielsweise von dem Sie behandelnden Arzt - beizubringen, die Ihre Ansicht bestätigt. Bleibt die Versicherung allerdings bei der "geringen" Einschätzung, bliebe Ihnen nur übrig, Ihre erhöhten Ansprüche durch eine Klage gegen die Versicherung geltend zu machen.

Zu beachten ist, dass die Einschätzung Ihrer privaten Versicherung grundsätzlich nichts zu tun hat mit der Frage, inwieweit Sie in Ihrer Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sind und eine Erwerbsminderungsrente verlangen könnten. Dies ist aber eine Problematik, die Ihre gesetzliche Rentenversicherung zu beurteilen hat.

Angesichts der durchaus komplexen Problematik kann ich Ihnen nur empfehlen, einen im Versicherungsrecht versierten Rechtsanwalts Ihres Vertrauens aufzusuchen, um sich zunächst beraten zu lassen und anschließend ggf. Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Nachfrage vom Fragesteller 26.08.2009 | 21:47

Darf der Gutachter schätzen??
Ich hatte mal einen Unfall wodurch mein linker Zeigefinger dauerhaften Schaden erlitt. Der Finger wurde vollstens vermessen und die Begutachtund dauerte ca. 30 Minuten. Gutachtendauer an der Schulter - 4 MINUTEN!!!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.08.2009 | 21:52

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Nachfrage wie folgt:

Letztlich hat der Gutachter die Höhe der Beeinträchtigung festzulegen. Allerdings muss natürlich seine Einschätzung medizinisch begründet und nachvollziehbar sein. Eine "Schätzung" ins Blaue hinein ist somit zulässig; ohne eine nachvollziehbare Begründung würde die Einschätzung auch im Fall einer seriösen Überprüfung - beispielsweise im Rahmen einer gerichtlichen Auseinandersetzung - nicht stand halten.

Bewertung des Fragestellers 26.08.2009 | 21:54

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 26.08.2009 3,6/5,0
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