Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kundenwerbung


18.05.2006 14:29 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexandros Kakridas



Ich habe mich als Steinmetz selbstständig
gemach und auf Grabinschriften spetzialisiert.
Darf ich auf Todesanzeigen in der Zeitung die Hinterbliebenen
anschreiben bzw.tel. in Kontakt treten, um für meine Arbeit
zu werben?




Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Als Gewerbetreibender haben sie grundsätzlich das Recht Werbung in zulässiger Weise für Ihr Unternehmen zu betreiben.

Wann eine Werbung als unzulässig angesehen wird, ist insbesondere in Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb geregelt ( UWG)

Gemäß § 3 UWG sind solcherart Wettbewerbshandlungen unzulässig, welche unlauter sind, d.h. die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen.

Unlauter ist die Werbung insbesondere dann, wenn eine unzumutbare Belästigung vorliegt.

Gemäß § 7 Absatz 2 Nr. 2 UWG ist eine unzumutbare Belästigung dann anzunehmen, wenn eine Werbung mit Telefonanrufen gegenüber Verbrauchern ohne deren Einwilligung vorgenommen wird.

Das bedeutet für Sie, dass sie eine Werbung mit telefonischer Kontaktaufnahme nicht vornehmen dürfen.

Anderenfalls riskieren sie gegen Sie gerichtete Abmahnungen oder Unterlassungsverfügungen und eventuell sogar Schadenseratzansprüche.

Grundsätzlich ist Werbung mittels Anschreiben per Brief durchaus möglich.

Ein Anschreiben wäre dann unzulässig, wenn erkennbar ist, dass der Empfänger diese Werbung nicht wünscht, § 7 Absatz 2 Nr. 1 UWG.
Angesichts der sensiblen Situation bei einem Todesfalle möchte ich Ihnen allerdings eher abraten, Leute anhand der Todesanzeigen anzuschreiben, da davon auszugehen ist, dass jegliche Werbung in Bezug auf den Todesfall unerwünscht ist.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort gedient zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Alexandros Kakridas
- Rechtsanwalt –

Westerbachstraße 23 F
61476 Kronberg

Fon : 06173 – 70 29 06
Fax : 06173 – 70 28 94

www.recht-und-recht.de
kakridas@recht-und-recht.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER