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Krankenkasse Nachzahlung für das Vorjahr geltend machen

| 6. September 2022 20:25 |
Preis: 50,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

ich benötigte Unterstützung die Krankenkassennachzahlung für das vorherige Jahr geltend zu machen. Im folgenden meine Infos, ohne bisher mit der KK oder Behörde gesprochen zu haben:

Fakten:
- Im Jahr 2021 war ich in Deutschlabd selbstständig
- Die Einschätzung des Umsatzes und der geschätzten KK Beiträge war viel ztu niedrig
- Die Steuererklärung für 2021 wurde noch nicht von mir eingereicht
- Ende 2021 habe ich mich in Deutschland abgemeldet und muss auch nichts mehr ab 2022 in DE versteuern.

Problem:
- Da ich ab 2022 keine Steuererklärung mehr abgeben muss kann ich auch die nachgezahlten Krankenkassenbeiträge nicht geltend machen in den Folgejahren.
- Die Nachzahlung wird normalerweise aus dem Steuerbescheid von 2021 von der KK berechnet, nach meinem Wissen.

Frage:
- Gibt es die Möglichkeit die Nachzahlung noch für die Einkommenssteuererklärung für 2021 zu nutzen und daher die Steuerlast zu verringern?
-- z.B. den geschätzten Beitrag nun selbst in 2022 an die KK senden und diese in der 2021 Erklärung geltend machen?
- Welche Schritte sind empfehlenswert?

6. September 2022 | 21:33

Antwort

von


(686)
Charlottenstr. 14
52070 Aachen
Tel: 0241 - 53809948
Web: http://www.rechtsanwalt-andreaswehle.de
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Sehr geehter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage.

Leider scheitert der rückwirkende steuerliche Ansatz der nachzuzahlenden KV/PV-Beiträge für 2021 in 2022 an § 11 Abs. 2 Satz 1 EStG.

https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__11.html

Selbst wenn Sie die in 2022 gezahlten Beiträge für 2021 in Ihre Steuererklärung rklären, würden diese vom FA wegen § 11 Abs. 2 EStG, sog Abflussprinzip, nicht anerkannt werden und unberücksichtigt bleiben.

Da Sie angeben in 2022 keine Steuererklärung mehr abgeben zu müssen, gehe ich eimal davon aus, dass Sie in Deutschland nicht mehr über einen Wohnsitz (§8 AO) bzw. gewöhnlichen Aufenthalt (§9 AO) verfügen und so auch nicht mehr unbeschränkt steuerpflichtig sind.
Ohne unbeschränkte Steuerpflicht in 2022 können Sie jedoch keine Kosten mehr steuerlich ansetzen und so einen negativen Verlust festellen lassen, den Sie ggf. bei einer Rückkehr und erneuten steuerlichen Veranlagung als Verlustvortrag berücksichtigen lassen könnten.

Leider sehe ich keine Möglichkeit dass Ihre Beitragsausgaben in 2022 ohne eine Steuerbarkeit in Deutschland berücksichtigt werden könnten.

Ich hoffe denoch Ihre frage beantwortet zu haben und verbleie
mit freundlichen Grüßen
RA A. Wehle


Rechtsanwalt Andreas Wehle

Bewertung des Fragestellers 8. September 2022 | 13:41

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