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Umsatzsteuer Nachzahlung


28.01.2007 17:56 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer



Hallo
Hatte vor ca. 2 Monaten eine Hausdurchsuchung wobei mein PC von Zoll und Steuerfahndung beschlagnahmt wurde.
Hatte nun ein Gespräch mit dem zuständigen Herrn der Steuerfahnung.Dieser teilte mir mit,das ich einen Umsatz von 54000€ aus Ebay Verkäufen aus den Jahren 2002-2006 erzielt hätte und deshalb ca. 7000€ Umsatzsteuer nachzahlen müsse.
Ich betreibe kein Gewerbe und habe tatsächlich diesen Umsatz mit Waren die ich im Ausland illegal einkaufte erzielt.Allerdings beinhaltet diese Summe ca. 9000€ die ich aus privaten Verkäufen erziélt habe.(Habe dem Beamten eine detailierte Liste privater gebrauchter Waren überreicht. 5500€ zog er daraufhi von der Summe(54000€) ab und gab mir 8 Tage Zeit.Danach wird er die Sache dem Finanzamt übergeben und ich muß dann ca. 6500€ Umsatzsteuer nachzahlen die ich aber nicht habe.Bin berufstätig,verheiratet und habe 2 Kinder.Frau arbeitet nicht.
Wie soll ich mich verhalten?
Soll ich einen Steuerberater hinzuziehen?
Kann ich eine Ratenzahlung (ca.100€ monatl. beantragen)?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben unter Berücksichtigung des ausgelobten Einsatzes gerne beantworten möchte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Als Ebay-Verkäufer haben sie in den Jahren 2002-2006 Umsätze erzielt und haben sich damit unternehmerisch i. S. des § 2 Abs. 1 UStG betätigt.
Dass Sie kein Gewerbe angemeldet haben, ist insoweit unerheblich, denn nach § 2 Abs. 1 UStG reicht eine nachhaltige berufliche Tätigkeit aus, die mit einer Einnahmeerzielungsabsicht ausgeführt wird.

Vor diesem Hintergrund ist die voraussichtliche Nachforderung von ca. 6.500,00 € wohl dem Grunde nach nicht zu beanstanden, und, wenn ich Sie richtig verstanden habe, auch aus Ihrer Sicht berechtigt.
Sie sollten daher die Steuerschuld dem Grunde nach anerkennen.

Da Sie über diesen Betrag aber nicht verfügen, kann nach entsprechender Festsetzung der Steuerschuld durch einen begründeten Stundungsantrag die Zahlung der Steuerschuld hinausgezögert werden; zudem besteht auch die Möglichkeit des Abschlusses einer Ratenzahlungvereinbarung, gerade bei höheren Steuerschulden.

Ob Sie einen derartigen Stundungsantrag bzw. Ratenzahlungsantrag selber verfassen, oder aber (eine dringend anzuratende ) fremde Hilfe in Anspruch nehmen, ist Ihnen völlig freigestellt.

Für Rückfragen stehe ich im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gerne zur Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am Besten per E-Mail: reinhard.schweizer@gmx.net


Mit freundlichen Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer
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