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Kleine Kehrwoche

05.07.2019 15:48 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Die Lastenverteilung im WEG erfolgt grundsätzlich nach dem Verhältnis der Anteile aus der Teilungserklärung.

In unserer Hausordnung ist festgelegt, dass die kleine Kehrwoche von den Bewohnern zu übernehmen ist. In der letzten Eigentümerversammlung wurde mehrheitlich beschlossen, dass eine Reinigungsfirma die Arbeiten übernimmt. Leider wurde von der Verwaltung versäumt, darauf hinzuweisen, in welchem Verhältnis die Kosten aufgeteilt werden. Es gibt kleine und große Wohnungen im Objekt. Die Bewohner sind davon ausgegangen, dass die Kosten unabhängig von der Wohnungsgröße umgelegt werden. Der Verwalter vertritt die Auffassung, dass gemäß Teilungserklärung Hausmeisterkosten nach qm aufgeteilt werden. Die Teilungserklärung stammt aus dem Jahr 1973; zu diesem Zeitpunkt, war die Vergabe der kleinen Kehrwoche noch kein Thema. Der Umfang der Reinigungsarbeiten ist immer gleich. Auf den Etagen gibt es große und kleine Wohnungen. Die Arbeiten wurden reihum erledigt.

Wie beurteilen Sie diesen Fall?

05.07.2019 | 16:46

Antwort

von


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Gerne zu Ihrer Frage:

Auszugehen ist davon, dass gemäß Teilungserklärung die Hausmeisterkosten nach qm aufgeteilt werden.

Wenn durch Beschluss der Eigentümerversammlung eine Tätigkeit hinzukommt, die bislang nicht extern vergeben war, ist es sachgerecht, die Kosten an der Teilungserklärung auszurichten und nicht an der bisherigen Ausübung, die ich im Einzelnen nicht kenne.

Das entspricht der gesetzlichen Regelung nach § 16 Absatz 2 WEG :

Zitat:
Absatz 2: Jeder Wohnungseigentümer ist den anderen Wohnungseigentümern gegenüber verpflichtet, die Lasten des gemeinschaftlichen Eigentums sowie die Kosten der Instandhaltung, Instandsetzung, sonstigen Verwaltung und eines gemeinschaftlichen Gebrauchs des gemeinschaftlichen Eigentums nach dem Verhältnis seines Anteils (Absatz 1 Satz 2) zu tragen.


Ein von Absatz 2 abweichender Beschluss (vgl. Absatz 3) wäre mit Stimmenmehrheit zwar möglich, wurde aber Ihren Angaben zur Folge von der Eigentümerversammlung nicht getroffen.

Aus der Ferne ohne Kenntnis der Verhältnisse vor Ort gehe ich daher davon aus, dass der Verwalter Recht hat.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

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