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Kauf eines Gebrauchtwagens - Kann ich den Wagen zurückgeben?

| 06.09.2009 20:09 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich habe mir vor ein paar Tagen einen ca. 8 Jahre alten Gebrauchtwagen gekauft. Der Verkäufer ist ein älterer Herr und handelte privat. Sein Sohn ist Kfz-Meister mit eigener Werkstatt und betreute den Wagen. Ich selbst habe den Wagen probegefahren und vor dem Kauf genauestens inspiziert. Es war alles mängelfrei und - wie gesehen - in Ordnung.
Im Beisein meiner Lebensgefährtin äußerte der Verkäufer, dass das Getriebe vor kurzem gespült worden sei. Diese Aussage fiel mir später wieder ein, als ich den Wagen überführte und gleich nach den ersten Kilometern ein (vermutlich) Getriebeproblem auftrat: Die Automatik schaltete nicht! Dies trat nun in den letzten Tagen mehrmals auf, so das ich nun bei Mercedes eine Diagnose erstellen lassen möchte. Wenn sich nun herrausstellen sollte, dass es sich um ein gravierendes und schon länger bekanntes Problem (z.B. Getriebeschaden) handelt - und ich gehe davon aus, dass Mercedes dies herrausfindet, wie steht es dann um meine "Karten"? Kann ich den Wagen zurückgeben? Kann der Verkäufer dies ablehnen? Was kann ich tun bzw. wie sind diesbezüglich meine Rechte?

06.09.2009 | 20:32

Antwort

von


(16)
Mariannenstr. 9 - 10
10999 Berlin
Tel: 030/69532914
Web: http://www.ra-mansour.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne bearbeite ich Ihr Anliegen. Es sei darauf hingewiesen, dass die Beantwortung Ihrer Frage allein auf der Darstellung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beruht. Das Weglassen oder Hinzufügen auch noch so „kleiner“ Informationen kann zu einer vollkommen anderen Rechtslösung führen.

Ich beantworte Ihre Fragen gemessen an Ihrem Einsatz wie folgt:

Grundsätzlich müssen Sie bei Entdeckung eines (Sach-)mangels, diesen dem Verkäufer anzeigen und den Verkäufer zur Nacherfüllung im Sinne des § 439 BGB auffordern. Dies bedeutet, Sie müssen dem Verkäufer zunächst die Möglichkeit geben sich selbst um die Beseitigung des Mangels zu kümmern. Hierfür sollten Sie den Verkäufer mit einer angemessenen Frist (ca. 14 Tage) auffordern. Erst wenn er die Nacherfüllung verweigert oder die Frist grundlos verstreichen lässt haben Sie das Recht vom Kaufvertrag zurückzutreten, § 323 BGB .

Es ist aber zu beachten, dass es bei einem Kaufvertrag unter Privaten möglich ist die Gewährleistungsrechte auszuschließen, d.h. dass der Verkäufer nicht für nachträglich entdeckte Mängel haftet, wenn er dies vertraglich ausgeschlossen hat. Schauen Sie insoweit in Ihren Vertrag, ob ein Ausschluss der Gewährleistungsrechte vereinbart wurde.
Sollte dies der Fall sein, können Sie die Nacherfüllung (also Beseitigung des Mangels) nur verlangen, wenn Sie nachweisen können, dass der Verkäufer den Mangel positiv kannte, vgl. § 444 BGB .

Ich rate Ihnen zunächst die Nacherfüllung unter Fristsetzung von dem Verkäufer zu verlangen! Ein Rücktritt ist vorerst nicht möglich.

Ich hoffe Ihnen einen ausreichenden Überblick verschafft zu haben und verbleibe zunächst


mit freundlichem Gruß!
Rechtsanwalt Mansour


Bewertung des Fragestellers 08.09.2009 | 00:20

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