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Kann ich den Gebrauchtwagen wieder zurückgeben?

11.07.2009 19:14 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Hallo,

ich habe am 12.06.09 einen Mercedes A-Klasse (Baujahr 02/06) bei Mercedes München gekauft. Ich selbst wohnen in der nähe von Karlsruhe. Das Auto hat eine "Junge Sterne Garantie", so heißt das bei MB über 2 Jahre. Als ich mich mit dem Auto auf den Heimweg machte (immerhin ca. 300 km) machte die Elektronik des Autos Schwierigkeiten und ich mußte nach nichtmal 10km wieder zurück zum Händler geschleppt werden. MB gab mir einen Leihwagen und sie wollten dann das Auto, sobald es wieder in Ordnung ist bringen. Dies lief auch alles Reibungslos ab. Am darauffolgenden Mittwoch hat man mir dann den Wagen gebracht und den Mietwagen mitgenommen. Soweit alles prima. Doch bereits nach einer Woche blieb der Wagen wieder liegen. Ein einfaches Überbrücken genügte allerdings. Am 01.07.09 blieb der Wagen wieder liegen. Diesemal mußte er abgeschleppt werden, weil überhaupt nichts mehr ging. Der Wagen kam in eine MB Werkstatt. Dort suchten sie nach dem Fehler und am 07.07.09 konnte ich den Wagen abholen. Nun macht die Elektronik wieder spuchten. Ich werd noch verrückt. Meine Vermutung ist allerdings, dass der Wagen noch nie richtig lief, da er erst ca. 25000km hat. Deshalb würde ich von ihnen gerne wissen ob ich den Wagen zurückgeben kann.

Guten Tag!

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Voraussetzungen für einen Rücktritt vom Vertrag und damit der von Ihnen gewünschten Rückgabe sind noch nicht gegeben.

Nach Ihren Schilderungen kann kein Zweifel daran bestehen, dass bereits bei Übergabe ein Mangel am Fahrzeug vorlag. Ihre Rechte richten sich nunmehr nach § 437 BGB . Sie müssen dem Verkäufer zunächst hinreichend Möglichkeit zur Nachbesserung geben. Ich verstehe Ihre Schilderung dahingehend, dass Sie dem Verkäufer das Fahrzeug erst einmal zur Nachbesserung übergeben haben und ansonsten bei einer anderen Werkstatt waren. Dies ist jedoch nicht ausreichend. Nach § 440 BGB müssen Sie dem Verkäufer mindestens einen zweiten Nachbesserungsversuch, in bestimmten Fällen sogar noch einen weiteren, zubilligen, bevor Sie vom Vertrag zurücktreten können.

Ich rate Ihnen, daher dem Verkäufer (nicht einer anderen MB-Werkstatt!) das Fahrzeug erneut zur Nachbesserung zu übergeben. Dokumentieren Sie diesen Vorgang schriftlich. Fordern Sie den Verkäufer schriftlich unter Fristsetzung zur Nachbesserung auf. Lassen Sie sich bei der Rückgabe des Fahrzeugs bestätigen, dass der Mangel behoben worden ist. Sollte der Mangel danach erneut auftreten oder sollte der Verkäufer die Nachbesserung verweigern, können Sie den Rücktritt vom Vertrag erklären und den Kaufpreis zurückverlangen.

Übrigens muss der Verkäufer alle Ihnen im Zusammenhang mit der Nachbesserung entstehenden Kosten übernehmen.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

www.anwalt-naumburg.de

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