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Hausverkauf nach Scheidung


19.04.2006 10:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin seit anderthalb Jahren geschieden und besitze mit meiner Exfrau gemeinsam ein neu errichtetes Einfamilienhaus, welches sie z.Z. gemeinsam mit unserem erwachsenen und studierenden Sohn bewohnt.Ich bin vor der Scheidung dort ausgezogen. Wir sind beide im Grundbuch als Besitzer und Schuldner eingetragen und zahlen je zur Hälfte die Bankschulden (ca. 1400€ monatl.). Ich versuche nun seit Monaten, eine Einigung über Verkauf oder alleinigen Erwerb zu erreichen. Sie blockiert und verzögert aber jegliche Einigung. Durch Anzeigen und Makler haben wir versucht, daß Haus zu verkaufen. Keiner der Interessenten hatte uns zugesagt. Ich möchte aber endlich eine Regelung über das Eigentum treffen, denn sie führt einen Rosenkrieg gegen mich und wir sind ja wie gesagt seit Monaten geschieden. Außerdem habe ich das Haus selbst mit sehr viel Aufwand zu großen Teilen selbst errichtet. Ich habe ihr eine Abfindungssumme angeboten, die sie auch nicht annehmen will, aber eine wesentlich bessere Lösung für sie wäre, als das Haus unter Wert zu verkaufen, woraus sie überhaupt keinen Erlös erzielen würde.
Gibt es eine Möglichkeit, sie aus dem Haus zu zwingen, oder mein Angebot anzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen und besten Dank für eine kurzfristige Bearbeitung.

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Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Sie können Ihre geschiedene Frauen nicht zwingen, Ihr Angebot anzunehmen. Dies gilt sowohl für den freihändigen Verkauf als auch für die Übertragung der Miteigentumsanteile einen Sie.

Durch das gemeinsame Eigentum sind sie zwangsweise mit ihrer geschiedenen Frau verbunden.

Daher gibt es gesetzlich nur die Möglichkeit, diese Gemeinschaft zwangsweise aufzulösen - im Wege der Teilungsversteigerung.

Die Teilungsversteigerung wird gem. §§ 180 Abs. 1, 15 ZVG durch Antrag eines Antragsberechtigten an das zuständige Gericht eingeleitet. Sachlich zuständig ist das Amtsgericht als Vollstreckungsgericht, örtlich zuständig ist grundsätzlich das Amtsgericht, in dessen Bezirk das Grundstück gelegen ist.

Im Rahmen der dann vorzunehmenden Versteigerung besteht die Möglichkeit, dass Sie selbst mitbieten und so die Immobilie erwerben.

Der Antrag der Teilungsversteigerung muss gewisse Formalitäten enthalten. Hier sollten Sie überlegen, ob Sie diesen Antrag selbst stellen oder einen Kollegen vor Ort aufsuchen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Für evtl. Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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