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HILFE, Mahnbescheid erhalten Real Inkasso

| 23.03.2015 00:10 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Nadiraschwili, LL.M.


Guten Abend,

Ich habe am 12.03. ein Mahnbescheid vom Amtsgericht erhalten. Real Inkasso hatte mich letztes Jahr im Dezember angeschrieben. Die hatten mich aufgefordert die ganzen Ratenbeträge zu zahlen samt weiteren Inkasso-Kosten. Ich hatte eine Ratenzahlungsvereinbarung mit o2 am 28.05.2013 abgeschlossen und musste jeden Monat 30 € Rate zahlen, hatte es versäumt die Raten vom juli, August und September rechtzeitig zu zahlen, deshalb hatte ich dann am 17.09.14 die Ratenbeträge von diesen 3 Monaten gezahlt. Ich hatte dann ab Oktober die Raten in den jeweiligen Monaten weitergezahlt, jedoch nicht pünktlich. Und das erste Schreiben vom Inkassounternehmen hatte ich am 19.12.14 erhalten und am 29.12.14 eine Antwort mit den ganzen Zahlungsnachweise gesendet. Die hatten mir dann noch einmal am 12.02. geschrieben und gemeint das ich ein Ratenzahlungsplan damals bei Vertragsabschluss erhalten hatte, was auch richtig ist. Jedoch hatten Sie den Kaufpreis für den Samsung Galaxy in Höhe von 720 € nicht erwähnt sondern einen viel höheren, und zwar 979 €.

Ich habe nun die Raten von Januar bis März 2015 leider noch nicht beglichen, die muss ich heute noch überweisen. Die letzte Rate geht noch bis April 2015, dann ist es fertig.

Ich wollte ein Widerspruch an das Amtsgericht senden, aber widersprechen würde ich nur einem teil des Anspruchs. Der Widerspruch muss bis donnerstag beim Amtsgericht .

Ich hatte keinerlei Mahnungen von o2 erhalten gehabt, sodas ich nicht wusste das ich mich Verzug befinde. ich hatte alle Rechnungen letztes jahr beglichen aber o2 hatte trotzdem ein Inkassounternehmen beauftragt. Wie soll ich jetzt vorgehen? Ich weiss nicht, ob das so richtig ist wie ich vorgehen will.
Würde mich auf hilfreiche Antworten freuen.

Mit den besten Grüssen
F.K.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Sofern Sie Forderungen, die in dem Mahnbescheid aufgelistet sind bereits beglichen haben (bzw. jetzt begleichen), sollten Sie gegen den Mahnbescheid in jedem Fall Widerspruch einlegen. Sofern Sie nämlich keinen Widerspruch innerhalb der gesetzten Frist einlegen, kann vom Inkassounternehmen ein Vollstreckungsbescheid beantragt werden und daraufhin der Gerichtsvollzieher zu Ihnen "geschickt" werden, um die Forderungen einzutreiben, die im Mahnbescheid genannt sind. Auch wenn Sie die Forderungen eventuell schon ausgeglichen haben, kann dies geschehen, Sie müssten dann im Rahmen des Vollstreckungsverfahrens beweisen, dass Sie bereits gezahlt haben. Es ist daher im vorliegenden Fall - insbesondere wenn Sie beabsichtigen bis April die Schuld vollständig abzuzahlen - ratsam gegen den Mahnbescheid Widerspruch einzulegen und die Forderungen zu bezahlen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Nadiraschwili, LL.M. (Sydney)
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.03.2015 | 01:00

Sehr geehrter Herr Nadiraschwili,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich wollte nochmal etwas nachfragen.

Im Mahnbescheid sind 183,00 € aufgeführt, jedoch wurden alle Rechnungen bis Dez. 2014 beglichen und ab Januar bis April 2015 betragen die insgesamt nur 120,00 €. Ich kann den Rest nicht nachvollziehen, sind das Zinsen oder kann es sein, dass die es aufgrund des falschen Kaufpreises berechnet hatten?

Soll ich nun trotzdem die 120,00 € zahlen oder doch die 183,00€? Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ich nur die Hauptforderung begleiche und die anderen nicht? Also ich meine die Verfahrenskosten, Nebenkosten (inkassokosten) und Zinsen, welche im Mahnbescheid aufgelistet sind?

Würden Sie mir raten, einen Rechtspfleger beim Amtsgericht für diesen Fall zu beantragen, da ich momentan nicht viel Geld zur Verfügung habe.

Ich bedanke mich im voraus.

Mit besten Grüssen!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.03.2015 | 03:02

Ohne Einsichtnahme in den Mahnbescheid selbst kann hier zu der Kostenaufstellung / -zusammensetzung keine Aussage getroffen werden. Ob Sie die Verfahrenskosten schulden hängt auch davon ab. ob Sie sich in Verzug befanden. Auch dazu kann keine abschließende Auskunft erteilt werden. Oftmals tritt im Rahmen einer Ratenzahlungsvereinbarung Verzug sofort ein, wenn eine Rate nicht rechtzeitig gezahlt wurde, dies muss jedoch so ausdrücklich vereinbart worden sein. Ob dies in Ihrer konkreten Ratenzahlungsvereinbarung der Fall war, müsste geprüft werden.

Wenn die Raten bis einschließlich Dezember gezahlt wurden, sollte wie gesagt nut der Rest gezahlt werden und darüber hinaus Widerspruch eingelegt werden.

Erst für den Fall dass gegen Sie Klage erhoben wird, können Sie, wenn Sie über keine finanziellen Mittel verfügen Prozesskostenhilfe (PKH) beim Amtsgericht beantragen, um sich einen Anwalt nehmen zu können.

Bewertung des Fragestellers 25.03.2015 | 00:33

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