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Geruchsbelästigung durch Mieter

| 29.02.2012 00:02 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Sehr verehrte Damen und Herren,

ich bin Miteigentümer in einer Wohneigentümergemeinschaft.

Seit 1.11.20122 ist eine Souterrainwohnung an einen allein stehenden Mann vermietet. Der Mieter bestreitet seinen Lebensunterhalt nach eigener Aussage durch Einkünfte die er als "mobiler Fischhändler" erzielt.

Zu diesem Zweck besitzt der Mieter einen Fischverkaufswagen welcher seit Einzug des Herrn meist unmittelbar vor unserem Wohnhaus abgestellt wird. Durch eigene Wahrnehmung und Hinweise der Nachbarschaft haben wir festgestellt das scheinbar mutwillig beträchtliche Mengen an "stinkendem, extrem stark nach Fisch riechendem kontaminiertem Abwasser" vom Verkaufswagen ins freie abgeleitet werden. Dies geschieht meist unmittelbar nach Abstellen des Fahrzeugs. Mittlerweile ist auch der Strassenbelag sehr stark verunreinigt. Es muss in jedem Fall davon ausgegangenen werden das dies durch den Mieter mutwillig herbeigeführt wird da die durch das Abwasser verursachten Verunreinigungen jeweils heimlich mit Ölbindemittel bestreut werden!

Bedingt durch die nun wieder langsam aber stetig ansteigenden Außentemperaturen herrschte am heutigen Tage in unmittelbarer Umgebung zu unserem Wohnhaus ein solch unbeschreiblich bestialischer Geruch das ich mich gezwungen sah die kommunale Ordnungsbehörde einzuschalten. Diese kündigte an diesen Sachverhalt der zuständigen Umweltschutzbehörde zur weiteren Bearbeitung zu übergeben. Gleichzeitig wurde die Empfehlung geäussert umgehend zivilrechtliche Schritte gegen diesen Herrn einzuleiten!

Dies erachten wir als dringend angebracht zumal sich der omnipräsente Fischgeruch mittlerweile auch schon im Treppenhaus unseres Hauses einstellt.

Von der zu erwartenden Gesundheitsgefährdung durch Schädlinge wird auch die Lebens und Wohnqualitätqualität durch diese Geruchsbelästigung
sehr stark beeinträchtigt! Welches vorgehen empfehlen Si in diesem Fall! Mietrecht und Zivilrecht sollten hier doch Anwendung finden können?

Besten Dank vor ab

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Zivilrecht ist in der Tat anwendbar. Sie sollten, gegebenenfalls unter Verweis auf eventuelle Ergebnisse/Handlungen der Umweltschutzbehörde, den Fischhändler auf Unterlassung in Anspruch nehmen.
Dazu sollten Sie ihn unter Fristsetzung auffordern, die stinkenden Abwässer nicht mehr vor Ihrem Haus zu entsorgen. Wenn er die Frist verstreichen läßt, sollten Sie einen Anwalt einschalten und ihn auf Unterlassung verklagen.

Mietrechtlich gesehen sollten Sie ihn ersteinmal abmahnen und auffordern, das Treppenhaus nicht durch den Gestank zu verunreinigen. Wenn der Gestank im Treppenhaus trotz Abmahnung anhält, sollten Sie eine Kündigung des Mieters überlegen, allerdings vorsorglich unter Einschaltung eines Anwaltes.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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Bewertung des Fragestellers 29.02.2012 | 00:49

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Verehrter Herr Weber,

für Ihre überaus schnelle, freundliche und vor allem sehr kompetente Antwort an dieser Stelle bereits herzlichsten Dank!

Freundliche Grüße,

"
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