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Frage zu privatem Kredit / Rückzahlung

| 11. März 2019 11:15 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von


19:18

Hallo.

Folgenden Sachverhalt möchte ich gerne aus schuldrechtlicher Sicht bewertet bekommen:

Vor ca. 3,5 Jahren habe ich mit meiner Ehefrau eine Immobilie erworben. Um unsere Eigenkapitalquote gegenüber der Bank zu erhöhen, haben wir von den Eltern meiner Frau einen „Zuschuss" i.H.v. 65.000 EUR bekommen. Dieses Geld wurde in den Gesprächen als „Kredit" bezeichnet, allerdings gab es keine konkreten Absprachen bzgl. Zinsen und sonstiger Rückzahlungsmodalitäten. Praktisch wurde das Geld damals auf das Konto meiner Ehefrau überwiesen und von dort auf unser damaliges gemeinsames Konto. Verwendet wurde es für Notar, Grunderwerbssteuer, Renovierung, usw.

Vor ca. 2,5 Jahren hat sich meine Frau von mir getrennt, inzwischen sind wir geschieden. Die Immobilie wurde noch während des Trennungsjahres verkauft und der Erlös hälftig geteilt. Während der Ehe hatten wir eine Zugewinngemeinschaft.

Nun fordern meine ehemaligen Schwiegereltern von mir die hälftige Rückzahlung des Zuschusses.

Da meine Frau inzwischen relativ schnell mit dem Anwalt ist, wir einen Zugewinnausgleich formal weder durchgeführt noch ausgeschlossen haben und ich relativ hohe Kindesunterhaltsahlungen leiste, möchte ich im Moment die harten rechtlichen Fakten verstehen. Die „moralische Komponente" möchte ich einmal außen vor lassen.

Ob meine Frau ihrerseits bereits eine hälftige Rückzahlung geleistet hat oder andere Vereinbarungen innerhalb ihrer Familie getroffen wurden, weiß ich nicht.

Fragen daher:
1. Können meine ehemaligen Schwiegereltern von mir die hälftige (oder gar komplette) Rückzahlung fordern?
2. Falls ja, welche Rückzahlungskonditionen könnten sie verlangen bzw. im schlimmsten Fall gerichtlich durchsetzen? Ggf. sofortige Fälligstellung?
3. Spielt das Thema Verjährung eine Rolle?

Man kann den Zuschuss nicht belastbar als Schenkung interpretieren, da wir, auch in einer E-Mail, von einem „Kredit" mangels besserer Wortwahl gesprochen haben und ohnehin stünde hier mein Wort gegen das der ehemaligen Familie. Aber, wie gesagt, es gab weder formelle noch informelle spezifische Kredit- oder Rückzahlungsvereinbarungen.

Ob es unter besseren Umständen überhaupt jemals zu Rückzahlungsforderungen gekommen gekommen wäre, wann und zu welchen Konditionen steht in den Sternen, spielt aber wohl auch keine Rolle mehr.

Vielen Dank für eine Einschätzung der Lage und meiner o.g. Fragen (bitte die Moral bei der Geschicht‘ außen vor lassen).

VG









11. März 2019 | 11:41

Antwort

von


(3302)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

Ihre Schwiegereltern stehen in der Beweislast, dass das Geld damals als Darlehen gewährt wurde. Im Übrigen wurde das Geld dann auch auf das Konto Ihrer Noch-Frau überwiesen, sodass selbst im Falle eines Darlehens, die Schuldnerin allein die Tochter ist, und nicht Sie. Ihre Noch-Frau müsste sich dann ggf. im Rahmen der Scheidung mit den Investitionen auseinandersetzen, nicht aber Ihre Noch-Schwiegereltern.

Rechtlich müsste das Darlehen vor Fälligkeit dann noch gekündigt werden (dieses wäre wohl in dem Schreiben zu sehen), sodass ein Verjährung erst in drei Jahren zum Tragen käme.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.
Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 11. März 2019 | 18:52

Vielen Dank für Ihre Antwort! Zur Konkretisierung habe ich folgende Rückfragen:

Wie ich schrieb, sind wir ja bereits geschieden. Wäre es nicht so, wenn es ein Kredit gewesen wäre, dieser uns als Eheleuten gewährt wurde und wir quasi gesamtschuldnerisch haften würden? Und selbst wenn dieser Kredit nur meiner Ehefrau gewährt worden wäre, könnte die diesen ja sicher im Rahmen eines Zugewinnverfahren für sich als "Schulden" vermerken.

Davon abgesehen, wäre es nicht "Beweis" genug für eine Darlehensgewährung, dass es keine richtige Schenkung war und zumindest in informellen Emails das Wort "Kredit" genutzt wurde (quasi als Indiz)?

Vielen Dank!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11. März 2019 | 19:18

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn die E-Mails an Sie ebenfalls gerichtet waren und diese auch von Kredit sprachen, dann ist dieser Beweis geführt, dass es zu einer Rückzahlung kommen würde.

Es hängt dann noch vom Inhalt ab, ob der Kredit Ihnen beiden gewährt werden sollte, oder lediglich Khrer Frau. Gerne können Sie mir die E-Mails auch einmal kostenfrei zur Prüfung übersenden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 13. März 2019 | 10:51

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