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Kredit, Mahnbescheid, Rückzahlung, Verjährung

| 09.04.2020 10:20 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von


14:03

Ich habe einen Darlehensvertrag im Jahr 2011 unterzeichnet (das ist der Restbetrag aus einem vorherigen Darlehensvertrag und beträgt momentan 30000 Euro, davor ca. 100000 Euro). Im Vertrag steht keine bestimmte Zeit, in dem ich das Geld zurückzahlen muss. Plötzlich bekam ich ein Schreiben vom Rechtsanwalt des Gläubigers mit dieser Forderung. Ich habe mich dazu erklärt, mind. 100 Euro im Monat zurückzuzahlen und nicht länger als 10 Jahre. Demnächst bekam ich ein Schreiben, in dem steht, dass ich einen Mahnbescheid erhalte und danach einen Vollstreckungstitel. Wie kann ich mich dagegen wehren. Soll ich einen Widerspruch einlegen, wenn ich den Mahnbescheid bekomme? Ich würde gern einen Vergleich schließen. Ich habe nie behauptet, dass ich das geliehene Geld nicht zurück zahle. Über Ihre Hilfe würde ich mich sehr freuen.

09.04.2020 | 10:49

Antwort

von


(414)
Nürnberger Strasse 71
96114 Hirschaid
Tel: 095432380252
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Aufforderung des Rechtsanwalts kann als Kündigung des Darlehens verstanden werden. Nachdem Regelungen zur Kündigung resp. Rückzahlung wohl nicht vorhanden sind (so habe ich Sie zumindest verstanden), richtet sich die Kündbarkeit nach § 488 Abs. 3 BGB : Danach kann der Darlehensgeber das Darlehen grds. mit einer Frist von drei Monaten kündigen; wurde kein Zins vereinbart, kann die Kündigung auch ohne eine Frist erfolgen.

Daher kann ich nur empfehlen, mit dem Rechtsanwalt eine Rückzahlungsmöglichkeit zu finden. Sollte dies nicht möglich sein und der Rechtsanwalt einen Mahnbescheid beantragen, kann ich unter Kostengesichtspunkten ebenfalls nur anraten, gegen diesen kein Rechtsmittel einzulegen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Thomas Henning

Rückfrage vom Fragesteller 09.04.2020 | 11:10

Sehr geehrter Herr Henning,

ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Antwort.

Was ist in dem Fall, wenn die Zinsen in Höhe von 10 Prozent in den ersten 15 Jahren beglichen worden sind und im Endvertrag aus dem Jahr 2011 steht eine Information über die endgültige, zinslose Rückzahlung (die Rückzahlung beinhaltet schon die vorherigen Zinsen). Muss man den Vertrag vielleicht doch kündigen? Müsste man seitens des Gläubigers die erhaltenen Zinsen versteuern? Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesundes Osterfest und viel Gesundheit. Herzliche Grüße..

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.04.2020 | 14:03

Hallo

und danke für die Nachfrage. Wichtig wäre zu klären, ob 2011 ein neuer, eigenständiger Darlehensvertrag geschlossen wurde, oder ob man damals nur die Konditionen (also den Zinssatz) neu verhandelt hat. Wäre letzteres der Fall, würde die Kündigungsfrist wie ausgeführt 3 Monate betragen, d.h. der Rechtsanwalt müsste das Darlehen kündigen und eine Rückzahlung frühestens in 3 Monaten verlangen.

Zinserträge sind bei dem Darlehensgeber immer zu versteuern.

Für Ihre Wünsche danke ich Ihnen, und Ihnen ebenfalls ein frohes und vor allem gesundes Fest!

Freundliche Grüße

Thomas Henning
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 09.04.2020 | 14:36

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