Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Frage zu Führungszeugnis für Behörden

05.06.2020 17:34 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Eintragung im erweiterten oder behördlichen Fühurngszeugnis.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich werde eine Stelle bei einer Behörde antreten und soll ein behördliches Führungszeugnis einreichen. Nun möchte ich gerne vorab wissen, ob und wie lange meine früheren Dummheiten in dem behördlichen und auch im erweiterten Führungszeugnis zu sehen sind.

Die erste Urteil vom 13.02.2015 lautet:

... gesamtgeldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen verhängt.

Einzeln aufgelistet wird dann:
Zu 1.: 40 Tagessätze
Zu 2.: 20 Tagessätze

Insgesamt habe ich 2000 Euro bezahlt mit einem Tagessatz zu 40€. Also habe ich 50 Tagessätze bezahlt. Jedoch ergeben 20+40 Ja nicht 50... das verwirrt mich.

Davon ausgehend, dass es 50 sind die in meinem behördlichen Führungszeugnis stehen werden, zusammen mit einer zweiten Straftat: wegen Trunkenheit am Steuer im April 2016 über 1,1 Promille mit 35 Tagessätzen wäre noch unter den 90 Tagessätzen und würde gerne in beiden Fällen wissen, wie lange hier die Tilgungsfrist beträgt bzw. ob mein neuer Arbeitgeber hiervon überhaupt noch etwas erfahren wird.
Und im Fall dass von der ersten Tat 60 Tage eingetragen werden, wie lange dann die Frist beträgt wenn zusammen über 90 Tage kommen.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Auskunft. Ich fürchte ich kann nicht

Liebe Grüße

05.06.2020 | 20:47

Antwort

von


(145)
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Tel: 0221 - 95819261
Web: http://www.wuebbe-rechtsanwalt.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es wurde bei Ihnen eine Gesamtstrafe aus zwei Einzelstrafen gebildet. Das Recht schreibt vor, dass die Gesamtstrafe summarisch die Addition beider Einzelstrafen nicht überschreiten darf. Deswegen steht dort nicht "60".
Da es sich hierbei um eine Geldstrafe handelt, sollte die Verurteilung nach drei Jahren wieder gelöscht worden sein.
Ansonsten würde die Verurteilung nur ausgewiesen werden, wenn es sich um eine Sexualstraftat handelt (erweitertes Führungszeugnis) oder bei Ausübung eines Gewerbes oder einer wirtschaftlichen Unternehmung, da die Tagessatzhöhe ansonsten für das Führungszeugnis zu gering ist (mindestens 90).


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Rückfrage vom Fragesteller 05.06.2020 | 23:25

Sehr geehrter Herr Wübbe,

vielen Dank für die rasche Antwort. Der erste Teil wurde verständlich beantwortet. Jedoch ist ein Jahr später ja noch eine Verurteilung dazu gekommen. (Wie bereits geschildert) Dass bei beiden Fällen jeweils drei Jahre rum sind und sie daher ggf. nicht mehr in einem einfachen Führungszeugnis erscheinen habe ich bereits in Erfahrung gebracht. Jedoch geht es um die Eintragung in das Führungszeugnis der Belegart O. Hier werden sie wohl noch aufgelistet und zwar beide oder ?
Ich werde erstmal eines der Belegart P beantragen, um beim Amtsgericht einzusehen. Sollten die Einträge noch da sein, kann ich leider den Job nicht antreten.

Viele Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.06.2020 | 12:47

Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,
es geht hierbei, wie schon erwähnt, um den Tagessatz. Für das behördliche Führungszeugnis müsste es einer der schon erwähnten Strafen sein, damit dies dort auftaucht. Ansonsten findet diese Eintragung gar nicht statt (noch einmal: die Tagessatzhöhe ist entscheidend).

Freundliche Grüße,
M. Wübbe

ANTWORT VON

(145)

Hohenzollernring 57
50672 Köln
Tel: 0221 - 95819261
Web: http://www.wuebbe-rechtsanwalt.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Insolvenzrecht, Strafrecht, Zivilrecht, Tierrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90380 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank, hat mir sehr gut weiter geholfen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ausführliche, kompetente und schnelle Antwort, danke schön! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Äußerst kompetente, verlässliche und ausführliche Beantwortung meiner Fragen. Hat mir sehr weitergeholfen - vielen Dank! ...
FRAGESTELLER