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Behördliches Führungszeugnis Verjährung

14.11.2014 19:36 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Hallo,

ich möchte in zukunft in der sicherheit arbeiten.

nun stellen sich mir ein paar fragen.

Ich wurde 2002 in 4 fällen "Diebstahl mit Waffe, Bandendiebstahl eines Kraftfahrzeugs im alter von 19 Jahren zu einer Jugendstrafe von 16 Sozialstunden verurteilt. an hand dieser milden Strafe kann man sehen das dies nicht freiwillig getan worden ist.

Im Jahr 2004 wurde ich zu 250 Euro wegen dem "Verdacht einer Fahrt unter Drogeneinfluss zu einer Geldstarfe von 60 Euro verurteilt.

2005 Wurde ich wegen "Vorstätzlicher gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr in zwei tatmehrheitlichen Fällen, in einem Fall in Tatheinheit mit Vorsätzlicher Körperverletzung jeweils in Tateinheit mit fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr zu 90 Tagessätzen verurteilt.

2008 habe ich meinen Führerschein nach 2 Erfolgreichen MPU`s wieder bekommen.

nun zu meinen Fragen.

1. Ist meine Zuverlässigkeit nach erfolgreicher ablegung der MPU wieder hergestellt?
2. Wenn nicht?! Ab wann welcher zeit darf die Behörde zur Zuverlässigkeits-Prüfung diese Delikte nicht mehr werten?
3. Wie wahrscheinlich ist es das ich die Zuverlässigkeit nicht bestehen würde?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Die von Ihnen begangenen Delikte sind nach Paragraph 34 Bundeszentralregistergesetz nach drei Jahren zu löschen und dürfen nicht mehr in einem behördlichen Führungszeugnis auftauchen.

Mit freundlichen Grüßen
DRAUDT
Rechtsanwältin


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