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Fonds


26.07.2007 07:14 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Seit einigen Jahren lebe ich in Asien und habe hier (Hong Kong) auch ein Konto eroffnet, von dem aus ich Geldanlagen taetige. Aus verschiedenen Gruenden zaehle ich jedoch weiterhin unbeschraenkt zum deutschen Steuervieh.

Meine asiatischen Dividendenertraege, Veraeusserungsgewinne, Zinsertraege und Spekulationsgewinne hatte ich auch immer, jeweils in ihrer Summe (jedoch ohne Kontoauszug), dem Fiskus mitgeteilt.

Nun habe ich gelesen, dass ich auch die von Fonds thesaurierten Dividenden und Zinsertraege versteuern muss. Ich bekomme jedoch nur die Ausschuettungen und den Wert der Fondsanteile mitgeteilt. Ein Offshore Hedge Fund wir mir, der Bank oder dem deutschen Fiskus keinen Einblick in seine Geschaefte gewaehren.

Meine Fragen:

1.) Was soll ich unter diesen Umstaenden versteuern?

2.) Wie wird sich die Steuerpruefung verhalten?

3.) Unter welchen Umstaenden kann ich diese Anlagen weiter betreiben? Ich wuerde ungerne meine Anlagen nach Deutschland verlegen, da ich nicht jedes Quartal zu einem Bankheini fliegen kann, damit mir dieser Fonds der deutschen Pipifaxbank andrehen kann. :-)

4.) Ergeben sich - auch im Hinblick auf die Abgeltungssteuer - steuerliche Nachteile fuer mich?

Vielen Dank.
Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:
1.Die während der Haltezeit eines Fonds erwirtschafteten Zwischengewinne müssen unabhängig von der Dauer der Haltezeit wie Zinseinkünfte versteuert werden.
Kauft man einen ausländischen und thesaurierenden Fonds, wird diese steuerliche Belastung erst beim Verkauf "fällig" und somit auch erst dann relevant.
2. Siehe 1. Dies wird den deutschen Fiskus erst bei Verkauf interessieren und da lässt sich leicht feststellen, wieviel Anteile Sie erworben haben und jetzt veräußern.
3. Es ist kein Problem ausländische thesaureirende Fonds zu erwerben, auch von Deutschland aus nicht. Sie können dies also ohne weiteres weiter betreiben.

4. Hinsichtlich der Investmentfonds (thesaurierend) gilt, dass die vom Fonds realisierten Gewinne mit Wertpapieren oder Optionen nicht der Abgeltungssteuer auf der Gesellschaftsebene unterliegen, so dass sie brutto reinvestiert werden können. Für Sie als Anleger gilt, dass die im Kurs aufgelaufenen Verkaufsgewinne erst bei späterer Rückgabe mit dem Abgeltungssatz versteuert werden müssen, sofern Sie die Anteile nach 2008 erworben haben.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com


Mit besten Grüßen

RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht
BLaw (Bern)
www.kanzlei-hermes.com
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