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Erweitertes Führungszeugnis, Eintrag Strafregister

| 28. November 2022 18:52 |
Preis: 35,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frage ist folgende. Ich benötige für meinen neuen AG zum 01.01.2023 ein erweitertes Führungszeugnis.
Ich habe durch die Corona Zeit den Job verloren gehabt, war selbst schwer Corona erkrankt und hab dadurch zuspät dem Arbeitsamt mitgeteilt dass ich wieder in Arbeit bin und wurde auf Betrug verurteilt. Strafbefehl Februar 2022 mit 35 Tagessätzen.
Leider habe ich eine Jugendsünde 2000 gehabt, wo ich auf dem Parkplatz ein parkendes Auto angefahren habe und den Unfallort im Schock verlassen hatte. Hatte mich dann zwar gestellt, war leider zu spät und mir wurde der Führerschein für 10 Monate entzogen und bekam Tagrsätze in Höhe von 60 .
Meine Frage, steht es jetzt im Führungszeugnis drinnen, da es ja eine Wiederholungstat ist? Was kann ich machen? Benötige den neuen Job, Arbeitsvertrag habe ich schon unterschrieben.
Die Stelle ist im Kkh, Habe auch nichts mit Geld zu tun, muß ich bei der Frage sind sie vorbestraft mit ja antworten? Es ist für die Stelle ja nicht relevant!?
Ich danke Ihnen für Ihre Antwort.
Mfg


28. November 2022 | 22:29

Antwort

von


(648)
Gisselberger Str. 47A
35037 Marburg
Tel: 06421-6977248
Tel: 01764-5636963
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Sehr geehrte Fragestellerin,

bereits Ihre erste Strafe wurde überhaupt nicht ins Führungszeugnis aufgenommen, denn dort werden gemäß § 32 BZRG nur Bestrafungen ab 90 Tagessätzen aufgenommen.

Zudem wurde diese Tat innerhalb von 5 Jahren gemäß § 46 BZRG komplett aus dem Register gelöscht.

Für die nunmehr als einzige im Zentralregister stehende Bestrafung aus 2022 gilt ebenfalls, dass diese mit unter 90 Tagessätzen nicht ins Führungszeugnis aufgenommen wird.

Deshalb wird auch ein erweitertes FZ blütenweiß sein.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wilke

Rechtsanwalt




Rückfrage vom Fragesteller 29. November 2022 | 17:10

Vielen herzlichen Dank für Ihre kompetente Beratung und Rückmeldung.
Muß ich die Frage ob ich vorbestraft bin im Personalbogen mit ja beantworten? Oder darf man da "flunkern" da es ja nicht im FZ steht?
Danke für ihre Antwort
Mfg
K. K.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29. November 2022 | 17:27

Sehr geehrte Fragestellerin,

sie dürfen diese Frage guten Gewissens mit „nein" beantworten, denn Sie gelten nicht als vorbestraft, da Sie keinen Eintrag im Führungszeugnis hatten und nun -wenn nichts hinzukommt- auch nicht bekommen werden.

Sie sind also nicht vorbestraft.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wilke
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29. November 2022 | 13:06

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 29. November 2022
5/5,0

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ANTWORT VON

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RECHTSGEBIETE
Miet- und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Verwaltungsrecht, Vertragsrecht, allgemein, Zivilrecht