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Eintrag in Schulakte gerechtfertigt?-Privatschule


29.11.2013 10:58 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Unser Sohn, 13, besucht ein katholisches privates Gymnasium. Vor ein paar Tagenkam es auf dem Schulhof zu einem Vorfall:(den mein Sohn mit auch direkt berichtete)
Ein Pulk von Kindern unterschiedlicher Jahrgänge jagten einem Ball hinterher und wollten sich den Ball gegenseitig wegnehmen. Dabei ist ein Mädchen zu Fall gekommen, angeblich wurde es geschubst, und verletzte sich mit dem Verdacht auf Gehirnerschütterung (hat sich nicht bestätigt). Mein Sohn hielt sich mit einem Klassenkameraden etwas abseits auf, kriegte den Vorfall nicht mit. Einen Tag später kam ein Lehrer mit zwei anderen Schülern in die Klasse meines Sohnes und beschuldigte ihn und drei seiner Mitschüler die "Täter" zu sein.
Bei einem Gespräch mit dem Klassenlehrer, dem Mittelstufenkoordinator und dem Klassenlehrer des betroffenen Mädchens hatten die Schüler keine Chance, sich ausreichend zu dem Vorfall zu äussern, die Kinder wurden angeschrien: "Ihr schon wieder, gebt zu Ihr wart es, die Eltern des Mädchens verlangen eine Schuldigen zu finden!" Ein Mitschüler meines Sohnes hat die "Tat" beobachtet und sagte, er wisse wer der Täter sei´. Darauf wurde nicht eingegangen. Mein Sohn ist maßlos enttäuscht über die Anschuldigungen.
Ich versuchte aufgrund der Schilderung meines Sohnes den Klassenlehrer telefonisch zu erreichen, auch über das Sekretäriat und privat, keine Chance.
Gestern erhielt ich eine schriftliche Mitteilung von der Schule, das dieses Gespräch stattgefunden hat und dieser Brief in der Personalakte meines Sohnes eingetragen ist.
Auch heisst es in dem Brief, das es über meinen Sohn immer wieder Bechwerden seitens Lehrer und Schüler gibt. Noch nie ist mir so etwas zugetragen worden, niemand hat das Gepräch mit mir gesucht.Mein Sohn fühlt sich unglaublich ungerecht behandelt und hat das Gefühl, in einer Schublade zu stecken ohne Chance, etwas dagegen zu tun. Anbei, er ist ein guter Schüler.
Ist es rechtens, ohne Ankündigung bzw. ohne vorher das Gespräch mit mir gesucht zu haben eine Eintragung in der Schülerakte vorzunehmen? Ist es rechtens, das eine nicht bewiesene Behauptung (Verletzung einer Schülerin) in dieser Eintragung steht?
Ein Telefongespräch mit dem Klassenlehrer meines Sohnes, den ich nach der offiziellen Zustellung des Schreibens ohne Probleme erreichen konnte, war nicht aufschlussreich bzw. "wischi-waschi"


Einsatz editiert am 29.11.2013 11:01:11
INFO: Der Mandant hat den empfohlenen Preis verringert

Sehr geehrte Ratsuchende,

nach der Mitteilung des Plattformbetreibers haben Sie den empfohlenen Richtpreis unterschritten und dadurch bei der Beantwortung der Frage eine sehr niedrige Variante gewählt.

Der Hinweis zur Preisfindung lautet u.a.: Wie ausführlich soll die Antwort sein? Je mehr der Anwalt ins Detail gehen soll, desto höher sollte Ihr Angebot ausfallen. Ein Gebot auch nach der Erhöhung auf 30,00 Euro kann daher nur von einem Anwalt beantwortet werden, wenn er Frage und Antwort innerhalb von maximal 5-10 Minuten bearbeiten kann.

Ich darf um Beachtung beim Lesen der Antwort und Ihrer Bewertung bitten. Nun zur Antwort Ihrer Frage:


Das Verhalten der Schule und der Lehrer ist nicht korrekt.

Ohne die Möglichkeit einer eigenen Stellungnahme hätte dieser Eintrag nicht erfolgen dürfen.

Da Gespräche offenbar nichts fruchten, sollten Sie alles schriftlich machen.

Stellen Sie den Sachverhalt aus Ihrer Sicht schriftlich dar.

Stellen Sie klar, dass der Eintrag nicht den Tatsachen entspricht.

Verlangen Sie die Löschung des fehlerhaften Eintrages.

Verlangen Sie weiter einen Nachweis über die Löschung binnen 14 Tagen.

Geschieht das alles nicht, sollten Sie danach einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung dieser Rechte beauftragen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
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