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Doppelte Maklerprovision?

| 02.11.2016 12:52 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin im Januar 2015 als Mieter in eine Wohnung in Berlin eingezogen, welche damals von einem Makler vermittelt wurde. Da der Mietvertrag noch im Jahr 2014 unterschrieben wurde, wurde wie damals noch üblich die Provision durch mich an den Makler gezahlt.

Im Juni 2015 habe ich einen Brief einer anderen Maklerfirma erhalten, dass diese den Auftrag hat, die Wohnung im Auftrag des Eigentümers zu verkaufen. In der Zwischenzeit waren auch mehrere Interessenten hier, die Wohnung ist allerdings immer noch nicht verkauft... vermutlich, da die initialen Preisvorstellungen des Eigentümers sehr hoch waren.
Inzwischen ist der Verkaufspreis deutlich gesunken und ich möchte bei einem eventuellen Vermieterwechsel nicht eine saftige Mieterhöhung erhalten, so dass ich nun selbst ein Interesse daran habe, die Wohnung zu kaufen.

Da es sich um eine Wohnanlage handelt, der erste Makler hier öfter tätig ist und offensichtlich einen guten Kontakt zum Verwalter hat, hat er von meinem Kaufinteresse erfahren und mir in einer E-Mail mitgeteilt, dass er im Falle eines Verkaufes an mich, ebenfalls einen Provisionsanspruch an mich geltend machen wird. Er begründet das damit, dass ich die Kontaktdaten des Eigentümers der Wohnung von ihm erhalten habe und ich die Wohnung ja auch vor 2 Jahren schon hätte kaufen können.
Definitiv wollte ich vor 2 Jahren aber keine Wohnung kaufen und auch eine Nachfrage beim Eigentümer hat ergeben, dass die Wohnung vor 2 Jahren nicht zum Verkauf stand und der Auftrag an den Makler allein die Vermietung war.
Auch die Rechnung des Maklers trägt eindeutig den Titel "Vermietung einer Wohnung".

Meine Frage ist nun, ob hier tatsächlich ein doppelter Provisionsanspruch an beide Makler bestehen kann. Selbstverständlich hat mir der erste Makler die Daten des Eigentümers mitgeteilt, was ja meines Erachtens aber bei einer Vermietung auch unumgänglich ist.
Kann man für eine Wohnung, die nicht zum Verkauf stand, nachträglich eine Verkaufsprovision verlangen?
Ist eventuell der kurze Zeitraum von sechs Monaten zwischen Vermietung und dem ersten Verkaufsbestreben des Eigentümers ein Problem?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

02.11.2016 | 14:15

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

der Makler hat definitiv keinen Anspruch gegen Sie, da der damalige Auftrag bereits beendet worden ist und dieser auf die Vermietung beschränkt gewesen ist. Darüber hinaus ist es wohl auch so, dass der zweite Makler allein den Verkauf übernimmt.
Auch wenn dem nicht so sein sollte, wurde nichts weiter durch das Zutun des ersten Maklers getan, das die Verkaufsaktivitäten förderte, da Ihnen die Daten bereits Vorlagen und diese vom zweiten Makler auch verkauft wird, sodass Sie keine zweite Provision fürchten müssen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt



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