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Courtage


13.08.2006 18:21 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ich habe einen Makler beauftragt, eine Wohnung zu verkaufen. Unterschrieben habe ich einen Standard-Vermittlungsvertrag in dem 3 Monate Exclusiv-Vermittlung vereinbart (+ automat. Verlängerung um 14 Tg.)wurden, sonst jedoch keine näheren Details. Nun hat der Makler einen Käufer gefunden, ich möchte die Wohnung jedoch nicht mehr verkaufen. Entsprechend die Frage: Hat der Makler Anrecht auf einen Entschädigung (z.B. für Anzeigen oder Aufwand) oder ggfs. sogar die entgangene Courtage.
Vielen Dank für eine Antwort.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ein Provisionsanspruch des Maklers besteht nur bei Abschluß des Hauptvertrages auf der Grundlage der erfolgten Vermittlung des Maklers. Wenn der Kaufvertrag nicht zustandekommt, weil Sie nicht mehr verkaufen wollen, steht dem Makler die entgangene Provision nur dann zu, wenn dies wirksam in dem vereinbarten Maklervertrag vereinbart wurde. Da solche Nichtabschluß- und Reuegeldklauseln aber regelmäßig in die Abschlußfreiheit des Verkäufers eingreifen, werden sie als unwirksam angesehen, so daß ein Provisionsanspruch des Maklers nicht bestehen wird.

In Betracht kommt aber ein Aufwendungsersatzanspruch des Maklers, da sie ihn nicht von dem Wegfall des Verkaufswillens in Kenntnis gesetzt haben und er deshalb weiterhin seine Leistungen erbracht hat. Zu den Nebenpflichten des Maklervertrages gehört es nämlich, den Makler umgehend über die Aufgabe des Geschäftswillens zu informieren. Die Verletzung dieser Nebenpflicht kann zu einem Schadensersatzanspruch des Maklers auf Ersatz seiner Aufwendungen führen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
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www.rechtsanwalt-schwartmann.de
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