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Bewährungswiderruf nach Beschwerde , was nun?


10.02.2007 21:11 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
Ich habe folgendes Problem:Kurze Schilderung: 2003 verurteilt wegen Verstoss gegen die Konkursordnung zu 2 Jahren auf 4 Jahre Bewährung und Auflage von 4.800 Euro in monatlichen Raten zu 100 Euro zu bezahlen. 2004 und 2005 habe ich diese 100 Euro auch bezahlen können nur 2006 konnte ich die Summe nicht aufbringen da ich im Baugewerbe als Subunternehmer tätig bin und keine Aufträge bis Mai 2006 hatte. Meine Bewährungshelferin und ich haben dann ein Schreiben aufgesetzt an das Amtsgericht mit der Bitte die Raten auf 50 Euro zu reduzieren bis ich wieder Land sehe. Abgelehnt ! Im Juli dann die Anhörung wegen Bewährungswiderruf wobei ich dem Richter sagte das ich die Raten aufholen werde sobald ich einen neuen Auftraggeber habe. Diesen habe ich dann auch gefunden und gearbeitet, habe auswärts auf montage gearbeitet und Er gab mir 500 Euro Akonto um die Reisekosten usw. zu decken. Ich wollte dann im November die ausstehenden Raten von nunmehr 900 Euro bezahlen als ich Mitteilung meines Auftraggebers bekam das Er Insolvent sei und mir nicht die 4.500 Euro die ich verdient hatte bezahlen könne. Muss dazu sagen das ich mein konto nicht überziehen darf und ich keinerlei Freunde mit Geld habe und kein Kontakt zu Eltern etc. ich bin 44 Jahre alt. ...dann kam Schreiben vom Landgericht das vom Amtsgericht beantragt wurde die Bewährung zu widerrufen. Ich nix wie hin zum LG und mit dem zuständigen Richter (bzw 2 Richtern) kurz gesprochen..den dritten hab ich nicht erreicht. Die 2 Richter machten vor Weihnachten einen sehr guten eindruck und sagten mir das wenn ich bezahle mich auch niemand einsperrt. Ich habe dann eine Woche vor Weihnachten , 200 Euro bei Gericht Bar eingezahlt, am 29 Januar nochmals 200 Euro wobei ich erwähnen muss das ich 8 Tage vorher bei Gericht war und die Zahlstelle schon geschlossen hatte , ich aber ein neues QS Aktenzeichen hatte und der Richter mir gesagt hatte das nur unter diesem AZ eingezahlt werden solle ich aber keinerlei Kontonummer hatte um es evtl online an die Gerichtskasse zu überweisen,also musste ich Bar einzahlung machen obwohl ich auf Montage die Woche über auswärts Arbeite,..naja und am 03.Februar kam jetzt der Beschluss das abgelehnt wurde da ich versprochen hätte die Summe bis Ende Januar zu begleichen. Ich hatte aber das Geld nicht zur Verfügung weil ja mein Auftraggeber mich nicht bezahlen konnte wegen Insolvens (alles belegbar). Nun arbeite ich bei einer anderen Firma als Subunternehmer und ich bekomme im 2 wöchigen turnus Akontozahlungen bzw. Schlussrechnungen überwiesen. Sie haben Aufträge für mich und ich kann meine Lebensgefährtin mit 2 Kindern ernähren..(wir sind erst seit 2006 zusammen und wohnen auch seit august zusammen) .. Was bitte kann ich jetzt noch unternehmen?...Bei Haft könnte ich meine Tätigkeit nicht ausüben und wir verlieren unsere Wohnung ... Die Kinder 11 u. 13 sehen in mir einen Vaterersatz. Ich bin ratlos..vor allem weil die bisherigen Einzahlungen bis zum Widerruf in höhe von 1900 Euro mit 3 Monaten auf die Gesamtstrafe angrechnet wurden, die 200 Euro vor Weihnachten mit 1 Monat angerechnet wurden und die 200 die ich am 29.01. bezahlt habe noch nicht angerechnet wurden....mir wurde auch nicht mitgeteilt das ich nichts mehr bezahlen soll, sollte ich jetzt am montag nochmals 500 überweisen?, ich habe das geld jetzt übrig.Sorry das es soviel zum Lesen geworden ist.

Gruß und Danke

Muss noch dazu vermerken das es sich hier um 500 Euro handelt die jetzt noch ausstehen und dann wie gehabt die 100 Euro monatlich bis zum Ende der 4.800 Euro. Der Richter am Landgericht sagte mir noch vor Weihnachten das es nicht die ganze Summe sein müsste nur die austehenden Raten. das waren 900 abzgl. der gezahlten 400......200,- vor Weihnachten und 200,- am 29.01. dieses Jahr.
10.02.2007 | 21:44

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

So wie Sie den Sachverhalt schildern, kann ich entnehmen , dass Sie bereits Beschwerde gegen einen beschlossenen Bewährungswiderruf eingelegt haben. Aufgrund der wiederum verspäteten Zahlung wurde diese Beschwerde erkennbar zurückgewiesen. Damit steht Ihnen eine weitere Beschwerde beim Landgericht nunmehr nicht mehr zu. Ich muss nicht erläutern, dass Ihre Gründe grds. irrelevant sind, da die Auflagen insoweit eindeutig waren und man Ihnen einige Chancen gegeben hat.

Es bleibt Ihnen jetzt nur noch, sich nichts mehr zu schulden kommen zu lassen sowie ab SOFORT die rückständigen sowie jeweils fälligen Beträge zu zahlen. Allerdings möchte ich anmerken, dass Sie nunmehr lediglich einen Gnadenantrag stellen können. Die Aussichten dieses Antrages sind eher schlecht. Stellen Sie den Antrag UNVERZÜGLICH beim zuständigen Amtsgericht, da der zuständige Richter dann auch ggf. die Vollstreckung bis zur Entscheidung einstellen kann. Allerdings kann ich Ihnen leider nicht viel Hoffnung machen, dass Sie jetzt noch hinreichend gehört werden. Allerdings ist bei einem jetzt ernsthaft zu dokumentierenden Willen vielleicht eine Chance verblieben. Tragen Sie unbedingt die persönlichen Folgen und die Umstände unter Absprache mit Ihrem Bewährungshelfer vor!



Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!

Ich erlaube mir den Hinweis, dass die ab und an zu verfolgende Praxis, dass Honorare bei entsprechenden strafrechtlichen Fragen nicht bezahlt werden, hier nicht hingenommen wird. Ich muss nicht darauf hinweisen, dass sich dadurch die strafrechtliche Lage noch verschlimmern würde. Ich gehe aber davon aus, dass Sie ein ehrlicher Fragesteller sind.


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann



Burgwedel 2007
hellmann@lehmannundkruse.de


Die vorstehende, summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Beachten Sie bitte, dass aufgrund der Beschränkung durch das Medium Internet eine abschließende rechtliche Würdigung regelmäßig nicht möglich ist. Außerdem können geringfügige Abweichungen des Sachverhalts völlig abweichende rechtliche Ergebnisse bedingen! Dementsprechend wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick, dessen Umfang auch vom gebotenen Einsatz abhängt, geboten. Daher kann meine Antwort das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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