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Betrug, Nach der Verhandlung


15.02.2006 12:54 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Kurze Frage : Wenn man eine Ladung zum Gerichtstermin hat,wo es um die Verhandlung von begangennen Straftaten geht und man wird zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, ab was für einer höhe bekommt man keine Ladung zum Strafantritt mehr sondern ergeht sofort Haftbefehl. Mein Vater wurde vor einem 1 Jahr nämlich zu 18 Monaten Haft verurteilt, durfte aber nach der Verhandlung wieder nach Hause, und musste erst 2 Monate später in Haft,wenn er mehr bekommen hätte zb 3 Jahre, hätte er dann auch noch erst wieder nach Hause gedurft. Gibts da eine Regel ( er wurde wegen Betrugs in 13 Fällen verurteilt,hat mit EC Karte bezahlt,obwohl sein Konto nicht gedeckt war bei 6 Läden: schaden ca 1400 Euro) Und noch ne frage ist das Urteil gegen meinen Vater nachvollziehbar.( war schon vorbestraft wegen Diebstahl und 2 mal Warenbetrug) Bitte um antwort.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Ihre Anfrage beantworte ich auf der Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Mit Vorliegen eines rechtskräftigen Urteils kann mit der Strafvollstreckung begonnen werden.

Nach § 457 StPO (Strafprozessordnung) ist die Vollstreckungsbehörde befugt, zur Vollstreckung von Freiheitsstrafen einen Vorführungs- oder Haftbefehl zu erlassen, wenn der Verurteilte auf die an ihn ergangene Ladung zum Antritt der Strafe sich nicht gestellt hat oder der Flucht verdächtig ist.
Möglich ist auch der Erlass eines Sicherungshaftbefehls nach § 453 c StPO. Zulässig ist der Erlass eines Sicherungshaftbefehls, wenn hinreichende Gründe für die Annahme vorhanden sind, dass eine Strafaussetzung zur Bewährung widerrufen wird.

Befindet sich der Verurteilte noch nicht in Haft, so beginnt die Strafvollstreckung also mit der Ladung des Verurteilten zum Strafantritt in die zuständige Justizvollzugsanstalt. Dabei sind zwei Arten von Ladungen zu unterscheiden:

a) Die Ladung mit Fristsetzung und
b) die Ladung zum sofortigen Strafantritt.

Die Vollstreckungspraxis ist in den einzelnen Bundesländern jedoch unterschiedlich und unterliegt keinem einheitlichen Schema.

Die von Ihnen mitgeteilten Umstände hinsichtlich der Verurteilung Ihres Vaters lassen es nicht zu verbindlich zu prüfen, ob die verhängte Freiheitsstrafe von 18 Monaten tat- und schuldangemessen gewesen ist. Dazu müsste man im Einzelnen die Urteilsbegründung heranziehen, aus der sich alle strafmildernden sowie strafschärfenden Umstände ergeben.
Eine Ferndiagnose aufgrund Ihrer Angaben wäre nicht sachgerecht und unseriös.

Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Karlheinz Roth
- Rechtsanwalt -



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