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Berechnung des Gegenstandswerts


| 27.01.2005 15:25 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich habe kürzlich den Kommanditanteil an einer KG verkauft. Der Wert wurde als Vertragsbestandteil vereinfacht dargestellt so ermittelt: Wert des Anlagevermögens (A) abzgl. der darauf entfallenden Verbindlichkeiten (V) ergibt Kaufpreis (K). Wie errechnet sich der für die Geschäftsgebühr des Anwaltes maßgebliche Gegenstandswert des Vertragsentwurfes nach RVG und VV?
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Für die Erstellung des Vertrages kann der RA grundsätzlich eine 1.3 Gebühr gem. Nr. 2400 VV RVG verlangen.

Der Streiwert bemisst dich dabei nach dem Wert des zu verkaufenden Unternehmens. Da dieser in der Regel zu einer äußerst hohen Rechtsanwaltsgebühr führt, empfiehlt es sich z.B. eine streitwertunabhängige Honorarvereinbarung (Stundenhonorar) mit dem Anwalt zu vereinbaren.
Der Kaufpreis ist also für den Streitwert maßgeblich.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 27.01.2005 | 16:28

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Nur um sicher zu gehen: Demnach wäre eine Kostenrechnung mit einem Gegenstandswert von ca. 200.000 Euro (=Anlagevermögen + Kaufpreis) bei einem Kaufpreis von 12.500 Euro (wegen hoher Verbindlichkeiten) eindeutig falsch?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.01.2005 | 18:42

Beim Verkauf eines Kommanditanteils gilt der Wert dieses Anteils (Aktiva - Passiva) als Streitwert. Nur über diesen Wert wird ja schließlich ein entsprechender Kauf- und Abtretungsvertrag geschlossen. Sollte der Vertrag allerdings auch Regelungen bzgl. der Verbindlichkeiten explizit enthalten, könnte der Streitwert um diesen Betrag steigen.
Ich rate, die Angelegenheit nochmals mit Ihrem Anwalt zu erörtern und sich insbesondere die Zusammensetzung des Streiwertes nochmals erläutern zu lassen.

Bewertung des Fragestellers |


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