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Beleidigung am Arbeitsplatz

18.05.2017 10:53 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Evgen Stadnik


Sehr geehrte Damen und Herren,

auf unser Arbeit gab es eine Vorfall den ich wie folgt beschreibe.

Ich habe eine Fehler bei einer Bestellung gemacht die umgewandelt in eine Retoure. Am nächsten Tag wurde eine Kollegin beschuldigt das Sie es war.
Weil ihr Name in die Sache in dem Beleg stand.

Ich habe diese Sache dann per Mail richtig gestellt.
Siehe Mail....

Sehr geehrte Marktleitung,

die Rücklieferung von gestern war ein Fehler von mir.
Habe aus versehen im Gerät Retoure eingegeben anstatt Bestellung.
Und dann vergessen Sie wieder aus dem System zu nehmen.
Es war also nicht Frau xxx wie Herr xxx sagt sondern mein Fehler .

Werde nächstes mal drauf achten.

Mit freundlichen Grüßen / With best regards
Disponent / Departmental manager
M.K.

Später war Herr XXX mit seinem Teamleiter im Wareneingang bei uns.
Dort wollte er das Gespräch suchen.
Ich habe ihn aber freundlich drauf hingewiesen,das ich ein Gespräch nur mit der Marktleitung suche.

Dann sagte der Teamleiter wir könne das auch bei ihnen im Büro bereden.

Im Büro fragte dann die Person warum sein Name dort In die Mail geschrieben hätte. Ich sagte ich wollte den Sachverhalt klar stellen.
Darauf hin find die Person an das ich gefälligst erst ich zu fragen hätte wenn sein Name in irgendeine Mail kommt.
Ich habe ihn dann noch einmal gesagt das klären wir morgen dann mit der Marktleitung. Daraufhin fing er an mich zu beleidigen und zu bedrohen.
Wie z.b. du Wixxer was bildest du dir ein meinen Namen zu benutzen, ich werde dich ficken und um die Ecke bringen´.
. Du Hurensohn, während der ganze Aktion schlug er 2x
auf den Tisch und beschädigte einen Taschenrechner dabei.
Im Gespräch habe ich mehrmals gesagt das ich nicht mit ihm reden werde.
Im Waren Eingang befanden sich zu der Zeit noch 3 Kollegen + 2 Aussendienstmitarbeiter. Und Kunden...die Ware abholen wollten im Aussenbereich.
Wie lautet der Tatbestand und wie sind da die Aussichten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eindeutig können Sie hier gegen den Herrn xxx eine Anzeige wegen Bedrohung und einen Strafantrag wegen Beleidigung stellen. Die Bezeichnung Wickser reich definitiv an die Voraussetzungen des § 185 StGB. Beachten Sie allerdings die relativ kurze Frist von 3 Monaten für den Strafantrag.
Des Weiteren stellt die Äußerung "ich werde dich ficken und um die Ecke bringen" eine Bedrohung i.S. des § 241 dar. Denn Ihnen ist mit einem Verbrechen, dem Totschlag gedroht worden.

Insofern sind die oben benannten Tatbestände verwirklicht worden. Es besteht allerdings noch die Möglichkeit, dass nach der Anzeigeerstattung bei der Polizei die zuständige Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren mangels öffentlichen Interesses einstellt. Sollte dies der Fall sein können Sie Privatklage erheben.

Da aus dem letzten Teil Ihres Vortrages nicht eindeutig hervorgeht, ob die unten beannten Personen Zeugen der Auseinandersetzung waren, sollten Sie diese als solche angeben wenn dies der Fall sein sollte.

Jedenfalls sollten Sie den Vorfall der Geschäftsleitung zutragen. Das Benehmen des Herrn xxx stellt mindestens einen Abmahngrund dar, wenn nicht gar einen Kündigungsgrund.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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