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Autokauf beim Händler

28.06.2012 15:11 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
am 25.5 habe ich bei einem Vetragshändler ein Auto gekauft und dies am 30.5. ausgeliefert bekommen. Nach ein paar Tagen ist ein Federbein gebrochen und der Motor hat stark zu ölen begonnen. Am 5.6. habe ich das Auto zurückgebracht und mir wurde versichert das alles in Ordnung gebracht wird. Tags darauf rief mich der Händler an und teilte mir mit, das Sie den Wagen beschädigt hätten und die Fahrertür ausgetauscht werden müsste. Am 8.6.ging ich mit meinem Sohn hin um den Schaden zu begutachten, dabei erklärte man mir das alles in Ordnung gebracht wird und man würde auch nichts von diesem Malheur sehen. Da ich bereits mehrere Autos bei diesem Händler gekauft habe und er mir einen Leihwagen zur Verfügung stellte und gleichzeitig erwähnte er würde sich als Entschädigung noch etwas einfallen lassen verzichtete ich auf jegliche schriftliche Dokumentation. Das Auto sollte ich in ende der darauffolgende Woche zurückbekommen. Bis heute habe ich mein "neues" Auto noch nicht, wenn ich nachfrage bekomme ich zwar immer plausible Ausreden aber so langsam habe ich die Nase voll.
Nun meine Frage :
Der Händler wirbt mit einem 14 tägigen Rücknahmerecht. Kann ich dieses noch geltend machen (da ich das Fahrzeug nach 7 Tagen zurückbrachte). Habe ich ein Recht auf Erstattung einer Wertminderung des Wagens - schließlich habe ich nun einen Unfallwagen.
MFG Ralf Eiler
28.06.2012 | 17:34

Antwort

von


(146)
Frankfurterstr. 30
51065 Köln
Tel: 0221 16954321
Web: https://kanzlei-kirli-ippolito.de/impressum/
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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten
Sachverhalts und unter Berücksichtigung des Einsatzes wie folgt:

Bei dem 14 tägigen "Rücknahmerecht" handelt es sich um vertragliches Rücktrittsrecht. Da jedoch die erwähnten 14 Tge abgelaufen sind, steht Ihnen dieses recht nicht mehr zur Verfügung.

Unbeschadet hiervon könnten Ihnen jedoch Mängelgewährleistungsansprüche gemäß § 433 , 434 , 437 BGB zustehen.

Demnach müsste es sich bei dem von ihnen beschriebenen Federbruch um einen Mangel handeln, welcher beim Gefahrübergang, also zum zeitpunkt der Übergabe an Sie bereits vorhanden war.

Gemäß § 476 BGB wird vermutet, dass die Sache bereits bei Gefahrübergang mangelhaft war, wenn sich innerhalb von sechs Monaten seit Gefahrübergang ein Sachmangel zeigt, es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar.

Dies bedeutet, dass der Händler im Falle einer Geltendmachung von Mängelgewährleistungsansprüchen durch Sie beweispflichtig ist.

Hinsichtlich der beschädigten Tür gilt folgendes. Sie haben einen Anspruch auf Schadensersatz gegen den Händler. Diese Ansprüche folgen aus § 433 , 280 BGB bzw. § 823 Abs. 1 BGB.
Sie können die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes, also des Zustandes vor der Beschädigung der Tür, verlangen. Wenn dies nicht möglich ist, dann eine angemessene Entschädigung in Geld.


Ich hoffe, dass ich Ihnen einen ersten Überblick verschaffen konnte.

Abschließend weise ich Sie darauf hin, dass die hiesige Beratungsplattform die Beratung durch einen Rechtanwaltskollegen vor Ort nicht ersetzen kann, sondern lediglich dazu dient, dem Mandanten eine grobe rechtliche Einschätzung zu verleihen.

Das Weglassen und bzw.oder Hinzufügen von relevanten Angaben kann eine völlig andere rechtliche Bewertung nach sich ziehen.


Mit freundlichen Grüßen

Kirli
(Rechtsanwalt)







Rechtsanwalt Serkan Kirli

ANTWORT VON

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