Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufwandsentschädigung für Anwaltspost


28.09.2006 20:51 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Ich bin Geschäftsführer einer GmbH und beantworte manche Anwaltspost von gegnerischen Anwälten selbst, wenn der Fall (noch) nicht vor Gericht ist und die Materie für mich durchschaubar. Meist werden wir mit niedrigeren Forderungen im dreistelligen Bereich konfrontiert. In den allermeisten Fällen ging dem Anwaltsbrief schriftliche oder mündliche Korrespondenz mit der gegenerischen Mandantschaft voraus, in deren Verlauf unsere Position schon dargelegt wurde. Meine Aufgabe besteht dann in der nochmaligen schriftlichen Aufarbeitung der Angelegenheit und der Darlegung unserer Position. Damit ist es meist erledigt und ich höre von der Gegenseite nie mehr.

Meine Frage: Kann ich (oder die GmbH) den Aufwand hierfür (ca.1-2 Stunden pro Brief) der gegnerischen Seite in Rechnung stellen? Und wenn ja, stelle ich die Rechnung an die gegnerische Mandantin oder den
Rechtsanwalt? In welcher Höhe könnte ich den Aufwand ansetzen?

Vielen Dank!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

So hart es klingen mag: wer am allgemeinen Rechtsverkehr und Geschäftsleben teilnimmt, trägt auch das Risiko, sich mit Beschwerden und unberechtigten Vorwürfen auseinandersetzen zu müssen, ohne dass daraus Erstattungsansprüche erwachsen.

Dass der dabei entstehende Zeitaufwand nicht erstattungsfähig ist, hat der BGH bereits vor geraumer Zeit entschieden, vgl. BGH NJW 83, 2816.

Ich bedauere Ihnen keine positivere Auskunft geben zu können, hoffe aber, Ihnen denoch eine rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER