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Aufhebung der Bewährung


03.04.2006 15:25 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Ich wurde 06/2002 zu 2 Jahren wegen Betruges verurteilt.Die Strafe wurde für 4 jahre auf Bewährung ausgesetzt.Diese Bewährungszeit wäre im Juli 2006 zu Ende.
Da ich eine Bewährungsauflage alle 6 Monate einen aktuellen Statusbericht abzugeben aufgrund extenzieller Problem seit März 05 nicht korrekt nachgekommen bin habe ich nun über andere erfahren das meine Bewährung widerrufen wurde.Über diesen Widerruf liegen mir keine aktuellen daten vor obwohl das Amtsgericht meine aktuelle Adresse hat.Zwischenzeitlich wurde wieder an eine 2 Jahre alte Adresse die "Ladung zum Strafantritt" zugestellt und diese habe ich nunmehr über Dritte erhalten.
Habe ich die Möglichkeit diesen Strafantriit zum umgehen da ich mittlerweile wieder in gesicherten finanziellen Verhältnissen lebe und meiner "Widergutmachung" nachkommen könnte.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

nach dem Gesetz hätte das Gericht Sie grundsätzlich vor dem Widerruf der Bewährung persönlich anhören müssen. Ihrer Sachverhaltsschilderung habe ich entnommen, dass eine solche Anhörung aus Gründen nicht stattgefunden hat, die Sie nicht zu vertreten haben. Das Gericht hat die Post an die alte Adresse geschickt, obwohl ihm die neue Adresse bekannt war.

Gegen den Widerruf der Aussetzung der Strafe zur Bewährung haben Sie die Möglichkeit, sofortige Beschwerde einzulegen. Die sofortige Beschwerde muss innerhalb von einer Woche ab Zustellung des Beschlusses beim Gericht eingelegt werden.

Ihren Ausführungen entnehme ich, dass entweder eine Zustellung noch nicht stattgefunden hat, oder dass Sie es nicht zu verschulden haben, dass die Beschwerdefrist bereits abgelaufen ist.

Sollte eine Zustellung nicht stattgefunden haben, hat die Frist noch nicht begonnen. Sollte sie am Ablauf der Frist kein Verschulden treffen, da das Gericht die Post an die falsche Adresse geschickt hat, können Sie einen Widereinsetzungsantrag nach §44 StPO stellen. Hierdurch wird der Fristablauf geheilt. Sie können dann Beschwerde einlegen, obwohl die Frist bereits abgelaufen ist und so Ihre Rechte geltend machen.

Durch die Beschwerde muss das Gericht entscheiden, ob der Widerruf der Bewährung rechtmäßig war oder ob nicht mildere Maßnahmen ausreichend gewesen wären. Als mildere Maßnahmen kommen z.B. weitere Auflagen und Weisungen sowie die Zuteilung eines Bewährungshelfers in Betracht.

Für die Einlegung der Beschwerde sowie des Widereinsetzungsantrages empfehle ich Ihnen, einen Rechtsanwalt zu beauftragen, damit die Anträge richtig begründet werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen im Rahmen einr Erstberatung weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Torben Hoffmann
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