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Arglistige Täuschung oder Betrug ?

21.10.2012 09:43 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Februar 2005 kaufte ich bei einem Händler einen Gebrauchtwagen der über 215 km/h fuhr.
Als ich März 2005 bei einem Reifenhändler Felgen mit Winterreifen kaufte, wurde mir an den Alufelgen mit Sommereifen, Defekte gezeigt. Darauf hin ließ ich vom TÜV Winsen/Luhe
ein Gutachten erstellen. Ergebnis: Dier Reifen waren älter als das Auto.
Erszulassung des Auto war 2003.
Die Felgen waren von 2001, nachlackiert und defekt ( Riss in der Innenseite ) und waren
lebensgefährlich und durften laut Gutachten nicht benutzt werden.
Der Händler bekam die Felgen mit Räder zurück und rückte nur die Originalfelgen
von Citroen für den C5 V6 raus. Reifen wollte er nicht geben. Diese musste ich selbst kaufen und bezahlen.
Ist dieser Fall schön verjährt oder kann ich noch Schadenerstaz fordern. Reifen und Gutachten zusameen beträgt 776,32 €

Mfg Gerhard Kaufmann
21.10.2012 | 10:13

Antwort

von


(265)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Leider habe ich keine guten Nachrichten für Sie. Der Anspruch ist verjährt.

In Betracht käme ein Gewährleistungsanspruch auf Nacherfüllung, in dessen Rahmen Ihnen ein neuer Reifen ausgehändigt werden müsste. Dieser Anspruch verjährte jedoch bereits zwei Jahre nach Übergabe des Fahrzeugs an Sie.

Im Falle eines arglistigen Verschweigens, das Sie natürlich zunächst auch nachweisen und ggf. beweisen müssten, wäre ein Schadensersatzanspruch seit dem 01.01.2009 verjährt.

Allerdings wirkt die Verjährung nur dann, wenn der Gegner sich auf diese beruft. Bei der Verjährung handelt es sich um eine sog. Einrede, die derjenige, der sich auf sie beruft, zunächst erheben muss. Allerdings müssen Sie leider damit rechnen, dass der Gegner dies tun wird.

Ich bedaure, Ihnen keine positiveren Nachrichten übermitteln zu können.

Ich wünsche Ihnen Alles Gute.

Abschließend weise ich Sie darauf hin, dass im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Einschätzung des Sachverhalts, basierend auf Ihren Angaben, möglich ist. Sofern hier relevante Angaben hinzugefügt oder weggelassen worden sind, kann die rechtliche Einschätzung auch völlig anders aussehen. Den Gang zu einem Berufskollegen vor Ort kann und will diese Plattform nicht ersetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt

www.zimmlinghaus.de


ANTWORT VON

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