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Arbeitserlaubnis durch Heirat mit einem Deustchen

28.01.2008 02:18 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder


Meine Frage ist wie folgt:

Meine Freundin kommt aus Ex-Jugoslawien (Nicht-EU), hat seit 2000 in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis nach §16, Abs. 4 AufenthG und Anfang letzten Jahres ein Studium der Psychologie erfolgreich abgeschlossen. Ihre AE umfasst heute nur eine Arbeitserlaubnis von 90 Tagen pro Jahr bzw. 180 halben Tagen pro Jahr. In diesem erlaubten Rahmen hat sie derzeit eine Teilzeitstelle.
Wir beabsichtigen nun zu heiraten. Sie strebt kurzfristig eine Vollzeitstelle in ihrem Beruf an. Später möchte sie sich selbständig machen.

Meine Fragen:

a) Wird sie nach der Heirat eine volle Arbeitserlaubnis erhalten?

b) Wird Sie auch nach der Heirat eine Vorrangsprüfung bei Bewerbungen durch die Bundesagentur für Arbeit durchführen lassen müssen, wodurch sich ihre Bewerbungschancen verschlechtern, oder ist sie deutschen bzw. EU-Bewerbern gleichgestellt?

c) Wird sie später als Selbständige arbeiten können? Wird es hierbei eine Vorrangprüfung geben?

d)Wann wird sie die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen können?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:


Ich gehe davon aus, dass Sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.
Nach der Heirat hat Ihre Freundin Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 28 I Nr. 1 AufenthG. Die Aufenthaltserlaubnis berechtigt uneingeschränkt –ohne Vorrangprüfung der Bundesagentur für Arbeit- zur Erwerbstätigkeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Erwerbstätigkeit im Angestelltenverhältnis oder selbstständig ausgeübt werden soll.

Für eine Einbürgerung wird in der Regel ein Inlandsaufenthalt von drei Jahren verlangt. Die eheliche Lebensgemeinschaft muss zum Zeitpunkt der Einbürgerung seit zwei Jahren bestehen.

Da die Bearbeitung des Einbürgerungsantrages und insbesondere die Entlassung aus der ursprünglichen Staatsangehörigkeit mehrere Monate wenn nicht auch Jahre in Anspruch nehmen kann, ist es möglich, den Einbürgerungsantrag auch vor der Erfüllung dieser zeitlichen Voraussetzungen zu stellen.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen behilflich sein. Gerne können Sie noch eine kurze Nachfrage stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

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