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Arbeitgeber nutzt unerlaubt Bewerber-Arbeit

| 04.09.2019 07:44 |
Preis: 25,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Unberechtigte Nutzung eines Exposés. Handlungsmöglichkeiten gegenüber dem Verwender.

Guten Morgen,

ich bin selbständig im Immobilienbereich tätig und möchte nun wieder in ein Angestelltenverhältnis wechseln. In diesem Zuge habe ich mich bei einem Architekten beworben.

Zum Zweitgespräch bat er mich, ihm als „Hausaufgabe" ein Exposé zur Vermarktung einer Wohnung zu erstellen. Dies habe ich getan und ihm in Kopie ausgehändigt.
Vor 2 Wochen habe ich festgestellt, dass mein erstelltes Exposé wortwörtlich übernommen und online gestellt wurde. Hierüber wurde nie gesprochen und ich hätte meine Zustimmung hierzu auch nicht erteilt.

Da die Stelle für mich ohnehin nicht mehr in Frage kommt, habe ich nun bereits zwei E-Mails versandt und darum gebeten, meine Arbeit nicht als seine auszugeben und das Exposé aus dem Netz zu nehmen.
Die Antworten sind immer die gleichen: ich melde mich morgen telefonisch bei Ihnen. Es passiert allerdings nichts.

Wie kann ich hier nun weiter verfahren? Kann ich meine Arbeit in Rechnung stellen? Wie bereits geschrieben, war nie vereinbart, dass meine Bewerbungsgespräch-„Hausaufgaben" von ihm genutzt werden.

Danke für Ihre Nachricht!
04.09.2019 | 08:17

Antwort

von


(87)
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Sehr geehrte (r) Fragesteller (in),

aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben möchte ich Ihre Frage, wie folgt, beantworten.

Ein Exposé kann, je nachdem wie es formuliert ist, als Textwerk urheberrechtlichen Schutz genießen. Da ich das Exposé hier nicht kenne, kann ich konkret dazu keine Aussage treffen. Für meine weiteren Ausführungen unterstelle ich das aber hier.

In diesem Falle sind Sie Urheber des Exposés. Als solcher stehen Ihnen alleine die Rechte der Verwendung, Veröffentlichung etc. zu. Sie können den Architekten hier also entsprechend kostenpflichtig durch einen Anwalt abmahnen lassen und zur Unterlassung und Schadensersatz auffordern. Als Schadensersatz können Sie auch einen Lizenzschaden fordern.

Falls gewünscht, bin ich Ihnen gerne hierbei behilflich. Doch sollten Sie zunächst Beweise sichern, z.B. durch Screenshots und Download des Exposés etc.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen. Über eine positive Bewertung von z.B. 5 Sternen würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte
Rechtsanwalt, Datenschutzauditor (TÜV) und externer Datenschutzbeauftragter (TÜV)


Bewertung des Fragestellers 06.09.2019 | 06:22

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