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Anwaltswechsel und Rechnug


27.12.2007 11:23 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht



Guten Tag,

ich habe ein kleines Problem mit meinem Anwalt.

Und zwar habe ich mich im April an ihn gewandt - bezüglich meiner Scheidung (Trennungsjahr im Februar 2008 um)

Er hat mir auch gleich einige Tage später eine Kostenvorschussnote übersandt, die ich zum Großteil bereits bezahlt habe (Ratenzahlung war ok)

Diese Rechnung beträgt ca. 2000 Euro und ist (laut seiner Aussage) berbeits für den kompletten Scheidungsprozess.
Ich weiß nicht ob die Rechung wirklich so hoch sein muss/darf (meine Freundin hat ca. 800 Euro Kosten und etwa die gleichen Voraussetzungen) …
-ich verdiene ca. 1900 Euro netto (Beamtin)
-unser Gesamtvermögen hat bei der Trennung max. 10000 Euro betragen
-was mein Mann verdient weiß ich nicht

Leider hatten wir im Oktober eine kleine Meinungsverschiedenheit am Telefon und seither reagiert er weder auf Anrufe, Emails oder Briefe.
Er hatte mir gesagt man könne die Scheidung schon im Oktober/November einreichen. Bislang hat er offensichtlich nichts dergleichen getan , obwohl ich mehrfach versucht habe ihn deshalb zu erreichen (auch schriftlich).
Da mein Mann bisher wesentlich weniger verdient hat als ich, geht es mir dabei hauptsächlich um die Berechnung des Versorgungsausgleichs.


Ich habe mittlerweile jegliches Vertrauen in meinen Anwalt verloren und würde gerne wechseln.
Er hat in der Zeit 3 Briefe an die Anwältin meines Mannes geschrieben. Sonst ist leider nichts passiert.

Ich habe in der Honorarvereinbarung jetzt nachgelesen, dass wir eine 2,5 fache Gebühr gem. RVG ausgemacht haben (was er mir so nicht gesagt hat - leider hab ich es aber unterschrieben).
Außerdem steht drin, dass die Kündigung des Mandatverhältnisses durch den Auftzraggeber nicht zu einer Kürzung des verinbarten Honorars führt.

Ist es wirklich so, dass ich das komplette Honrorar zahlen muss, auch wenn er an dem Verfahren nicht mehr arbeitet und sich verleugnen lässt bzw. einfach nicht mehr reagiert?
Oder kann ich das als Grund für einen Anwaltswedchsel anführen und dann nur das angefallene Honorar bezahlen?
Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie können jederzeit das Mandatsverhältniss kündigen und den Anwalt wechseln.

Das Sie Ihrem Anwalt die beschriebene Vergütungsvereinbarung unterschreiben mussten ist ein wenig ungewöhnlich, da eigentlich per Rechtsanwaltsvergütungsgesetz lediglich eine 1,3 Gebühr bei durchschnittlichen Angelegenheiten vorgesehen ist.

Grundsätzlich müssen Sie bei einem Anwaltswechsel aber natürlich nur das bezahlen, wofür Ihr Anwalt bisher tätig geworden ist.

Bisher war Ihr Anwalt nur aussergerichtlich für Sie tätig, so das eine Geschäftsgebühr anfallen würde.

Bei einem Streitwert von 10.000,- € betrüge diese Geschäftsgebühr, bei einem Gebührensatz von 2,5 1.215,00 €.

Ich darf allerdings darauf hinweisen, dass das Vermögen in der Regel höher liegt als 10.000,00 €. Vermögen ist der gesamte Besitz, also nicht nur Barvermögen und PKW, sondern auch der gesamte Hausrat.

Um Nachteile zu vermeiden sollten Sie sich angesichts Ihrer derzeitigen Situation einen neuen Anwalt suchen, der Sie beraten kann und auch die Sachlage mit Ihrem bisherigen Anwalt klärt.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 27.12.2007 | 16:10

Danke für die schnelle Antwort.

Also unser Vermögen lag im Februar tatsächlich unter 10.000 Euro (mein Mann war arbeitslos und wir hatten auch nur ein altes kleines Auto). Ist aber auch nicht so wichtig :)

Nur eine kurze Nachfrage: Ich muss also wirklich nur die angefallenen Gebühren zahlen und nicht die komplette Rechnung die ich bereits erhalten habe?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.12.2007 | 16:36

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Nachfrage kann ich Ihnen leider nicht beantworten, da mir Ihre Rechnung nicht vorliegt. Daher weiß ich auch nicht, ob das was in der Rechnung abgetrechnet wurde korrekt ist oder nicht.

Ich kann nur auf meine bisherige Anwort verweisen.

Sollten Sie eine weitere konkrete Prüfung der Ihnen übersandten Rechnung wünschen oder ggf. eine weitere anwaltliche Vertretung, so können Sie sich gerne telefonisch an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller

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