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Honorar/ getäuscht vom Anwalt

02.02.2020 12:44 |
Preis: 57,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


09:36

im Juli vergangenes Jahr wurde ein Freund von mir verhaftet nennen wir ihn Jürgen und in Untersuchungshaft gesteckt. Ich habe ihm daraufhin einen Anwalt im Strafrecht besorgt. Dem Anwalt habe ich ohne Rechnung oder sonstige Vereinbarungen 3500€ überwiesen damit er sich um meinen Freund kümmert da er sagte direkt ohne Geld macht er sich nicht auf den Weg. Der Anwalt besuchte dann Jürgen in U-Haft nachdem Rief er mich damals an und sagte mir die Kosten 15000€ inklusive 3 Verhandlungstage jeder weitere 1500€. Akteneinsicht hatte er bis zu dieser Aussage nicht diese hatte er ca 2 Wochen später erst um eigentlich den Fall zu beurteilen können.
Ich habe ihm gesagt ob Jürgen über die Kosten Bescheid wisse weil das ist natürlich jede Menge Geld daraufhin sagte er zu mir "Nein das habe ich jetzt nur mit ihnen besprochen". Ab da wurde mir klar mit dem Anwalt stimmt was nicht.
Ich habe etliche male mit den Anwalt gesprochen es müssen klare Verhältnisse sein Jürgen muss darüber Bescheid wissen da er mir das Geld auch zurück zahlen muss. Dann habe ich dem Anwalt gesagt er solle das Geld von seinem Mandanten holen er verfügt über die Finanziellen Mittel das weis ich und ich kann soviel nicht auftreiben. Der Anwalt sprach anscheinend daraufhin mit Jürgen dieser sagte " er kann im Moment nichts machen er sitzt in Haft " ich habe daraufhin mein Auto verkauft dem Anwalt 6500euro in Bar gebracht. Er stellte mir keine Quittung oder dergleichen aus "wir machen dass das nächste mal " ich habe ihn aber gebeten Email Mail Verkehr liegt vor.
Immer als ich mich nach Jürgen erkundigte sprachen wir über das Honorar er drängte immer drauf er brauche es sonst kann er nichts tun für Jürgen. Ich habe dann nochmal 3000€ in Bar bezahlt, aber ab da ihm druck gemacht mit Belege Rechnungen nach über 2 Monaten erhielt ich dann nach etlichen lügen Ausreden eine Quittung über 9500€ die mehr schlecht als Recht ist aber wenigstens etwas in der Hand.

Mittlerweile wurde Jürgen verurteilt zu einer langen Haftstrafe im Laufe der Verhandlung wurde im Gericht bekannt damit Jürgen über genug Finanzielle Mittel verfügt.
Ich habe den Anwalt nach der Urteilsverkündung angerufen, gefragt warum ich belogen wurde und getäuscht das er mich abgezockt hat. Er kommt immer mit Ausreden oder weicht fragen aus. Jürgen hat Geld genug und hat sich auch aus der U haft um so etwas kümmern können da er auch Verträge kündigte usw.
Jürgen hat mit dem Anwalt keine Honorarvereinbarung abgeschlossen auch niemals eine Rechnung erhalten.
Der Anwalte forderte nur bei mir Geld ein für Jürgen obwohl ich nicht sein Mandant bin oder war ich zählte es aber guten Willens und weil ich es nicht besser wusste.


Ich habe dem Anwalt also 3500€ überwiesen 9500€ Bar bezahlt aber nur weil er mich schlichtweg täuschte. Ich war nicht sein Mandant sondern wollte nur helfen aber nun stehe ich da Jürgen weiß nichts von solchen Kosten.
Es gibt noch einige weitere Details aber ich wollte es hier nicht so ausführlich beschrieben ich hoffe es reicht für eine Beurteilung. Vielen Dank.

1.Wie sieht das rechtlich alles aus ?
2.Kann mir ein Anwalt mein Geld zurück fordern von diesem fraglichen Anwalt ?
3. Er hat mich ja getäuscht und belogen ich habe es aus gutem Willen gezahlt bis ich merkte ich werde betrogen kann man ihn rechtlichen Belangen?
02.02.2020 | 13:52

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
1.
Ich gehe davon aus, dass Sie kein Mandatsverhältnis mit dem Kollegen begründet haben. Insofern sollten Sie die per Quittung bzw. Überweisungsbeleg bestätigten Zahlungen zurückfordern. Der Kollege muss mit dem Mandanten abrechnen.
Mit diesem muss er vor Mandatsannahme die Kosten klären und mit diesem ordentlich abrechnen, entweder nach RVG oder aber nach individueller Vereinbarung, sofern vereinbart..

2. Wenn Sie kein Mandatsverhältnis mit dem Kollegen haben und Ihnen eine Quittung vorliegt, so sollte das Geld zurückgefordert werden können. Gerne können Siesich deswegen bei mir melden.

3. Sie könnten hier zunächst die zuständige Rechtsanwaltskammer informieren. Diese wird den Kollegen um Stellungnahme bitten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 02.02.2020 | 14:18

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Nein ich habe natürlich kein Mandatsverhältnis zu dem Anwalt.
Sie sagten "so sollte das Geld zurückgefordert werden können" ist das gesetzlich geregelt unter irgendwelchen Paragraphen überhaupt von wem ein Anwalt sein Geld fordern muss ?Ich möchte nur nicht das ich einen Anwalt damit beauftrage mich in Kosten stürzte und es steht kein Erfolg in Aussicht.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.02.2020 | 09:36

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Der Kollege ist ein Vertragsverhältnis mit seinem Mandanten eingegangen, nicht mit Ihnen. Insofern kann er auch nur von seinem Mandanten das Geld fordern.

Es liegt hier ein Dienstvertrag vor. Dieser ist gesetzlich geregelt in § 611 BGB .


Ich hoffe, Ihre Frage beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

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