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Honorar Anwalt

| 29.03.2019 21:19 |
Preis: 40,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Honorar, Nachforderung?

Ein Fachanwalt hatte vergeblich versucht, für meine schwerbehinderte Frau eine vorzeitige Altersteilzeit vor dem 60 igsten Lebensjahr zu erwirken. Der Arbeitgeber hatte abgelehnt und sich nicht mehr gemeldet. Der Anwalt verlangte ein Honorar von 812,-€, da wir Rechtschutzversichert sind, überwiesen wir unseren Eigenanteil von 153,- € dafür. Zwei Monate später bekamen wir von ihm ein Schreiben, das er wegen erhöhtem Arbeitsaufwand gegenüber der Versicherung eine weitere Honorarforderung von 240,-€ gestellt hatte. Die Versicherung bezahlte aber nur weitere 84,- € und lehnte weitere Zahlungen ab. Der Anwalt forderte jetzt uns auf, aus eigener Tasche den Restbetrag für die Nachforderung in Höhe von 126,- € zu bezahlen. Ist das rechtens? Müssen wir dem entsprechen und zahlen? Was passiert, wenn wir nicht zahlen? Wie sollen wir uns verhalten?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Das lässt sich jetzt leider nicht abschließend beantworten.

Dazu müsste ich die Rechnungen einsehen.

Ich gehe davon aus, dass der Anwalt mehr als üblich abrechnen wollte und die Rechtsschutzversicherung dies abgelehnt hat und der Anwalt daher versucht bei Ihnen den Mehrbetrag nachzufordern.

Sie sollten die Nachforderung erstmal zurückweisen und sich die Rechnungen anfordern.

Gern können wir dann zusammen diese Rechnungen anschauen. Dann kann ich Ihnen auch sicher mitteilen, ob die Nachforderung berechtigt ist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 29.03.2019 | 22:04

Die Rechnungen hatte er bereits an uns mitgeschickt, die liegen hier auf meinem Tisch: Es geht um 10 Daten mit Uhrzeit und Bezeichnung, des weiteren um eine Aufwandserfassung von einer DINA 4 Seite mit 16,25 Stunden Arbeitszeit. Mit Ihrer Antwort, das es sich nicht abschließend beantworten ließe, komme ich so nicht weiter und bin so schlau wie am Anfang. Ist so etwas rechtsverbindlich möglich, immer wieder neue Forderungen die die Rechtsschutzversicherung zu stellen, die dann nur noch teilweise zahlt, nachdem sie den normalen Rechnungsbetrag bereits übernommen hatte nicht mehr zahlen will, nun den Rest auf das schwächste Glied, den Mandanten abzuwälzen? Wo steht das geschrieben? Geht das überhaupt?
Klar angeblich hat der Anwalt insgesamt über 16 Stunden vergeblich versucht die Uni Klinik Mainz zu einer vorzeitigen Altersteilzeit zu bewegen. Hat nichts gebracht außer Kosten und Zeit, Telefonate, Besprechungen mit meiner Frau, mails,
Sichtung von Briefen, Verfassen von Texten und Antworten, Terminierungen, erneute mails und Schreiben, die Klinik hat einfach nicht mehr geantwortet und " NEIN " gesagt. Muß ich jetzt den Differenzbetrag von 126 €, den die Versicherung nicht mehr übernehmen will, selbst auch noch zahlen oder nicht? Den Eigenanteil von 153 € hatte ich bereits gezahlt, zu mehr bin ich doch nicht verpflichtet - o d e r ..... ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.03.2019 | 22:07

Der Anwalt hat offenbar nach Stunden abgerechnet. Soetwas zahlen die Rechtsschutzversicherungen in der Regel nicht.

Der Anwalt kann aber nur nach Stunden abrechnen, wenn Sie ihm das unterschrieben haben.

Wenn Sie dem Anwalt eine solche Honorarvereinbarung unterschrieben haben, müssen Sie die geforderte Differenz zahlen.

Wenn Sie dem Anwalt keine solche Honorarvereinbarung unterschrieben haben, gehe ich davon aus, dass Sie die geforderte Differenz nicht bezahlen müssen.

Bewertung des Fragestellers 29.03.2019 | 23:00

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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