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Anwaltshaftung


| 14.02.2006 13:23 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Es handelte sich um einen Haftpflichtsache wegen eines Wasserschadens.
Während der Saniehrungsarbeiten nach einem Kellerbrandes 1989, drangen plötzlich große Wassermengen in meinen Keller ein.
Es gab keine Sinnvolle Erklärung dafür , ich gab den Handwerksfirmen, die damals daran arbeiteten die Schuld. Ich mußte eine Pumpe einbauen und den Keller ständig abpumpen. Klagen gegen die Handwerker liefen. Der Keller wurde in der zeit mehrfach begutachtet durch Sachverständigen, das ganze Aufmass der Überschwemmung dadurch im Keller, war in 2 Prozessakten, Gutachten und viele Zeugen dokumentiert.

1994 brach die Wasserleitung vor meinem Haus. Als dies ausgetauscht war, wurde ein paar Tage danach der Keller trocken und man sah den Zusammenhang zwischen Wasser im Keller und der Wasserleitung. Es schein, das an der Stelle wo die Leitung brach, diese schon über die Jahre etwas undicht gewesen sein musste, denn nur das erklärte das Hochwasser im Keller fast 4 Jahre lang und plötzlich nicht mehr.
Nachdem 1994 kein Wasser mehr auf mein Grundstück von der „anderen Seite“ Wasserleitung lief, setzte sich das Haus. Es ging nach unten. Da sich das Umfeld wie bei einem schwimmenden Teil angeformt hatte, wird es dabei zur Seite gedrängt, es drückt dann in alle Richtungen und drängt alles weg, so dass es Verformungen an den Rändern gibt. Hält der Rand den Druck nicht aus, rutscht alles über diesen Rand, wie hier in Richtung Wettern, (den sogenannten hinter den Deichen verlaufenden Entwässerungsgraben). Naturgesetz ist, es rutscht hangabwärts (Hang, = Deich, Haus oben, Wettern unten) auf die Wetterkante zu und verformte sie erst und drückte sie dann ein. Dabei war die Schadensreihenfolge:
Erst nördlich, der Wasserleitung am nächsten gelegen beginnend, setzte es sich durchs ganze Haus fort, in Richtung Süden zur Wettern hin. Als dann das Rutschen anfing, gab die Wetterkannte nach.
Die Wasserwerke beantragten ein Selbständiges Beweisverfahren .
Der Beweissicherungsgutachter Dr. Schw., bestätigte, dass es Wasser aus der Wasserleitung der WW. war, jedoch nicht wie lange und wie viel Wasser den Schaden verursachte, er äußerte hierzu nur Annahmen, Quoten, wenn 60% Wasser aus der Wasserleitung, dann 40% durch An- und Umbauten u. Alter des Hauses; 1.Nachtrag, 30 zu 70%; 2.Nachtrag, 75 zu 25%) Der Schadensauslöser (Wasser) stand nicht in Frage, nur der Zeitraum.
Um die Kosten des Schadens zu ermittelten wurde ein weiter Gutachter Dr, Bö. eingeschaltet.
Dieser stellte fest, das es der größer Zeitraum also 75% durch Wasser, gewesen sein musste. Er ermittelte die Kosten, die Wasserwerke bestritten dieses. Sie gestanden nur die Quote 30% Wasser 70% An- und Umbauten Alter des Hauses zu, sie bestritten , das dass Wasserrohr schon im Vorwege, lange Jahre defekt war. Es seien nur 5m³ am 25.5.94 dort ausgetreten und das Wasser im Keller müsse woanders hergekommen sein.

Klage wurde Ende 97 eingereicht. Ich beauftragte dafür Rechtsanwalt Ingo L. aus Hi. Er hatte mich in der Sache schon vorprozessual beraten. Da er damals in H. noch keine Zulassung hatte, suchte er RA Sch. aus und ich beauftragte diesen. Mir war nur bekannt, dass RA Sch. mich vor Gericht vertritt und RA L. die Schriftsätze fertigt. Beide vereinbarten Gebührenteilung von 3 normalen Gebühren, RA Sch. sollte 1/2 Gebühr zusätzlich für das Überarbeiten der Klage, das Prüfen auf Verjährungen und das Einreichen bei Gericht erhalten, so war es vereinbart.

Die Gegenseite, WW., untersuchte nun im Prozess gleich am Anfang noch einmal woher das Wasser außer aus der Wasserleitung auch noch gekommen sein könnte. Sie ließ dazu ein weiteres Gutachten erstellen. Dieses ging entgegen der beiden vorherigen Gutachten davon aus, dass hier nicht nur die Wasserleitung der WW. in Frage kommen könne, sondern auch ein auf gleicher Höhe mit der Wasserleitung liegendes Spülfeld, das 1962 von der Stadt angelegt wurde. Es wurde festgestellt, dass zu der Zeit als mein Keller die hohen Wasserstände hatte, also genau in dem von mir besagten Zeitraum(1989-94) ,von dort Wasser auch in großen Mengen auf mein Grundstück bzw. durch meinem Keller geströmt sei. Der Gutachter untersuchte dabei nur das Spülfeld und beschrieb, dass das viele Wasser in meinem Keller nur von dort gekommen sein konnte.
Damit war der Auslöser des Schadens, viel Wasser und der lange Zeitraum, auch von der Gegenseite bestätigt. Strittig war jedoch jetzt, wessen Wasser es war.

Was hätten die Anwälte nun tun müssen? Ist das was sie versäumten Haftungsauslösend?

Sie taten:
Durch Streitereien der beiden Anwälte untereinander hörten mir beide nicht zu, wenn ich versuchte, ihnen zu erklären, dass die Darstellung der Gegenseite und deren neues Gutachten untersucht werden müsse und geklärt werden müsse, wer denn nun für den Schaden haftbar sei und woher das Wasser denn nun tatsächlich kam.
Die Anwälte stritten zu der Zeit nur darüber, dass die von RA L. gefertigten Schriftsätze nicht vorzeigbar wären. Dr. Sch. wollte diese nicht so bei Gericht einreichen und auch nicht selber schreiben. Ich stellte den Sachverhalt aus meiner Sicht in Form von Schriftsätzen, wie von beiden gewünscht dar, übermittelte diese an Ra L. und Dr. Sch.. Letzterer reichte diese, ohne sie juristisch zu bearbeiten und verstanden zu haben, ein. RA L. wollte sie überhaupt nicht mehr vorher sehen und sich nicht dazu äußern, weil, so begründete er dieses, er sich mit den H.ger Verhältnissen nicht auskenne.
Weil in dem Gutachten nun fortlaufend von „Zwischendeichfläche“ oder „Polder“ oder dem darin sich sammelnde „Grundwasser“ geschrieben wurde, sodass der Anschein beim flüchtigen Lesen entstehen konnte, dass es sich um eine natürliche Ursache handle, bemerkten sie nicht, dass das Spülfeld ein Bauwerk ist, das einen Betreiber hat und das Wasser von dort, auch wenn es von dort Grundwasser und Oberflächenwasser und Spülwasser oder Regenwasser heißt, keine Natur ist, sondern von einem Bauwerk stammt. Dies Wasser ist besonders heikel und hat deswegen besonders sicher gegen Ausdringen zu sein, wenn es sich dort sammelte. Es darf dort genauso wenig ungehindert, wie aus einer Wasserleitung, ausdringen und auch keine Grundstücke überfluten. Und es darf schon gar nicht als Verursacher und Ursache für einen Wasserschaden weggelassen werden, wenn, ein Schaden durch dieses entstanden ist. Was hier jedoch geschah.

Als beide Anwälte, trotz der von mir nun beständig vorgelegten Beweise auch dafür, dass mein Keller 4 Jahre lang voll Wasser stand und als Indikator anzusehen war, für die Menge und somit die Heftigkeit und Dauer der Durchströmung, diese Beweise vernachlässigten, kam ich deswegen völlig in Beweisnot. In der Beweisaufnahme verschwand dadurch immer mehr das Wasser.

Die Folgen
Wenn dieses Beweise, die alle den Anwälten vorlagen in den Prozess eingebracht worden wäre, wäre damit zu beweisen gewesen, wie lange und wie hoch das Wasser in meinem Keller stand . Dazu noch die angebotene Laboruntersuchung der Umweltbehörde und es wäre klar gewesen, wessen Wasser es war. Hierzu kam noch die jederzeit mögliche Stellungnahme des Gutachters Dr. Bö., die ich den Anwälten beständig nahe legte. Diese lehnten dies aber wie alles Andere hierzu ab.
Die Anwälte folgten blind den Regieanweisungen der Gegenseite, die bemerkt hatte, dass das Wasser vernachlässigt wurde und dass das Gericht nun ihren Darstellungen folgte. Das Internen Schreiben des Beklagtenvertreters an den Beklagten, wurde der Zeugin M. K. im Gerichtsflur von anwesenden Zeugen der WW. überlassen. Spätestens jetzt hätten die Anwälte handeln müssen und bemerken müssen, dass ihnen hier etwas schief läuft.

Was hätten sie tun müssen ? Ist das was sie versäumten Haftungsauslösend?

Wenn die Anwälte die Fehler nicht gemacht hätten, wäre das Wasser als aus einer unnatürlichen Quelle kommend niemals im Prozess Wegelassen worden, dann wäre nur noch die Frage, woher das Wasser kam, ob Spülfeld oder Wasserleitung, zu klären gewesen.
Stattdessen ließen sie zu, dass der Gutachter Dr. Schw. nun untersuchen sollte, was wäre, wenn keine Durchströmung sondern nur etwas Kellerfeuchte oder was wäre, wenn 5m³ ohne vorherige Durchströmung dort gewesen wären. So wurde er vom Gericht bestellt.
Nur weil die Anwälte nicht bemerkten, dass Tatsachen, die nicht einmal von der Gegenseite bestritten wurden, die sogar gutachterlich von der Gegenseite bestätig waren, sogar dass es der längere Zeitraum, also seit 89 also die 75 % Schadensanteil waren, einfach verschwanden.
Deswegen entstand ein Gutachten mit einer 4. Annahme, über einen Zustand, den es nie auf meinen Grundstück gab und die Schadensursache wurde in einer Gartenmauer vermutet.

Was Hätte hier getan werden müssen? Ist das was sie versäumten Haftungsauslösend?

Was sie taten:
Weil die Anwälte immer noch keine Gegengutachten in Auftrag geben wollten, tat ich das, die Gartenmauer betreffend, selber. Als ich es den Anwälten zur Verfügung stellte, legten es die Anwälte dem Gericht nicht vor.
Es handelte sich um ein Gegengutachten von Dr. Bö.. Er hat entgegen Dr. Schw., der an allen Stellen nur vermutete, untersucht und die Unmöglichkeit der Annahmen von Dr. Schw. unter Berücksichtigung aller Tatsachen konkret bestritten. Vor allem, was die Gartenmauer betraf. So dass dieses geklärt worden wäre.

Was Hätte hier getan werden müssen? Ist das was sie versäumten Haftungsauslösend?

Die dem Gutachten von Dr. Schw. folgende Verhandlung, warf für mich jede Menge Fragen auf, die ich in der Verhandlung dem Gutachter zu stellen versuchte. Da diese Fragen nicht zu seinem Gutachten passten,(ich ging ja noch von Wasser aus, er von etwas feucht) die Anwälte jedoch beide immer noch nichts dazu sagten, beschloss das Gericht, dass der Gutachter die Fragen in einen weiteren Nachtrag beantworten solle. Ich hatte dafür den Anwälten eine Liste mit 47 Fragen übergeben, sie übergaben davon dem Gericht oder dem Gutachter keine einzige.

Was Hätte hier getan werden müssen? Ist das was sie versäumten Haftungsauslösend?

Die Folgen
Im Urteil heißt es dann deswegen und wegen der anderen weggelassenen Beweis:
„Der Kläger hat auch nicht bewiesen, dass es seit 1989 eine Undichtigkeit im
Rohrsystem im Bereich seines Grundstücks gegeben und die von im hier geltend gemachten Schäden verursacht hat. Vielmehr ist das Gericht nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme davon überzeugt, daß die Schäden am Haus und Grundstück des Klägers auf die durch unterlassene Unterhaltungsarbeiten beruhende Instabilität der
Wetternverbauwand zurückzuführen sind, die in Verbindung mit den örtlichen Boden-
und Grundwasserverhältnissen dazu geführt hat, daß sich der gesamte Böschungsbereich einschließlich des Hauses zur Wettern hin bewegt“
Und
„Der Kläger hat nicht substantiiert dargelegt, dass es in unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Feststellung des Rohrbruchs zu Wasseraustritten im Bereich des Deichfußes oder Akuten oder verstärkten Eindringen von Wasser in den Keller gekommen ist “
Oder... Nördlich des alten Deichs staut sich das Grundwasser innerhalb des Polders auf und habe dort während der Überprüfung durch den Gutachter Th. einen Stand von 2.70 m NN aufgewiesen und habe damit 1,70 m höher als die Kellersohle des Hauses des Klägers gelegen Da der Wasserstand der Wettern künstlich auf etwa - 0,25 m NN gehalten werde, suche sich das Stauwasser einen Weg durch den Deich hindurch zur Wettern hin. Wegen der starken Dämpfungsfunktion des Kleis, aus dem der Deich bestehe, gelange Wasser, das sich vor der nördlichen Deichwand im Polder aufstaue, frühestens nach 15 Jahren durch den Deich"

Dem Gericht konnte das nicht mehr verständlich sein, alle Tatsachen waren verschwunden, oder nicht eingebracht von den Anwälten und der Rest war völlig durcheinander ,weil das Grundwasser auf meiner Deichseite mit dem Grundwasserstand auf der anderen Seite verwechselt und vermischt wurde, und die 4 Jahre Überschwemmung des Kellers fehlte.
Wenn das Gericht im Urteil von Feuchtigkeit, die sich nie geändert hat, spricht, meint es aufgrund der weggelassenen Beweise, dass nie eine Überschwemmung für einen längeren Zeitraum da war.

Was geschehen wäre wenn die Anwälte die Fehler nicht gemacht hätten.
Wenn das Gericht in der Urteilsbegründung von Polder im Zusammenhang mit Grundwasser oder Stauwasser schreibt, ist die andere Verursacherin, die Betreiberin des Spülfeldes damit gemeint und deren Wasser. Diese gab es aber nicht fürs das Gericht, aber deren Wasser war ja laut Th. hier austreten und erklärt die große Überschwemmung und auch den Zeitraum.
Also einfach dargestellt: Grundwasser ist natürlich. Dadurch, dass hier ein Deich gebaut wurde, (vor paar 100 Jahren) und dies in die Natur eingegriffen hat, sorgt hier ein System (Schöpfwerk) dafür, dass Grundwasser hier (auf meiner Seite vom Deich, südlich) immer auf NN 0,0 ist ( Siehe Anlage 4 Seite 5). Damit kann hier (auf meiner Seite vom Deich, südlich) durch Grundwasser nichts geschehen.(Grundwasser hier immer 20 –30cm unter der Kellersohle)
Wenn nun jedoch wie bei mir plötzlich ständig Hochwasser im Keller steht, was vorher nie war, dann stimmt etwas nicht .
Wenn dann 4 Jahre von mir versucht wird festzustellen, wie das kommt, und es ohne Erklärung plötzlich weg ist, ist das nicht normal.
Dafür gibt es 2 gutachterliche Erklärungen, welche die Anwälte nicht verstanden haben und die vermischt wurden. Entweder kam es - so Th. - vom Spülfeld, oder aus der kaputten Wasserleitung, so - Dr. Schw. und Dr. Bö. -. Andere Möglichkeiten gab es dafür nicht.
Hochwasser war nachweislich im Keller, ebenso wie die beiden dafür gutachterlich festgestellten verantwortlichen unnatürlichen Quellen.
Letztlich wurden jedoch eine der möglichen unnatürlichen Quellen durch Unkenntnis und Fehler der Anwälte in eine natürliche Quelle „verwandelt“ und weg gelassen.
Was dem Gericht blieb waren 5 m³ Wasser aus der, Wasserleitung, die aber den Schaden alleine nicht anrichten haben können. Alles als Grundwasser oder Ähnliches bezeichnete Wasser, wurde von der einen Deichseite/ Spülfeld und der Anderen/Grundstück miteinander vermischt. Im Spülfeld wurden hohe Grundwasserstände gemessen und auf meinen Grundstück einer, immer NN 00, der immer weit unterhalb meiner Kellersohle war.
Weil die Anwälte ihre Pflichten nicht getan haben, konnten sie dem Gericht auch nicht erklären, was tatsächlich passiert ist.
Hierzu passt das Eingeständnis der Betriebsblindheit von Dr. Sch.. Dadurch und durch die von RA L. eingestandene Unkenntnis der H.ger Verhältnisse, kam es zu den groben Pflichtverletzungen und Versäumnissen der beiden.

Führt das was dann geschah zur Sekundärhaftung??

Am Schluss der ersten Instanz erhielt ich von beiden Anwälten keine Darstellung und keine Erklärung, was nun in dem abgewiesenen Prozess geschehen war. Die Anwälte setzten ihren internen Streit fort.
Sie schrieben sich gegenseitig, dass der Eine wegen „einer nun anderen Les- und Gangart“ des Anderen, nun das Mandat niederlegen wolle und auch die Berufung nicht machen wollte, weil in der ersten Instanz ja betriebsblind.
RA L. hielt nämlich nun dringend eine Tatbestandsberichtigung für notwendig. Ich erhielt jedoch keine Aufklärung warum. Dr. Sch. wollte diese nicht.

Für die Tatsachenberichtigung am 19.01.01 holte ich erneut weiter Aufklärung der Behörden ein, zu den richtigen Verhältnissen hier, die ebenfalls von RA L. wieder nicht eingebracht wurden. Diese enthielten erneut genaue Stellungnahmen zum Spülfeld und zu den Bauvorschriften der Gartenmauer, dass diese für das Grundstück keine tragende Funktion hat

Hätte er hier noch klären müssen??

Wenn er dem Gericht noch rechtzeitig den richtigen Sachverhalt unterbreitet hätte und die Anwaltsfehler eingestanden hätte und auf die zutreffenden Gründe, warum die Tatsachen nicht stimmten hingewiesen hätte. Oder der STADT den Streit verkündet hätte Es wäre seine Pflicht gewesen, mich bei begründetem Anlass, über die von ihnen gemachten Fehler zu unterrichten.
Beide rieten mir nur zur Berufung.
Ra Sch. legte das Mandat ohne vorher aufgeklärt zu haben nieder. Er schreibt nur, das die „jüngsten Entwicklungen“ in dazu zwingen, mit sofortiger Wirkung das Mandat niederzulegen. Welche Entwicklungen er meinte, erklärte er mir nicht.
Nachdem die Berufung durch den kompletten Rechtszug war, stellte ich beiden nun direkte Fragen wegen der Fehler. Ich sah zu der Zeit zwar, dass von ihnen welche gemacht wurden, aber konnte diese juristisch nicht zuordnen.
Von beiden RA´s erhielt ich jedoch keine Antworten und sehe u.a. daher hier die Sekundärhaftung für beide.

Ob die Verjährung durch einen MB noch gehemmt ist, oder ab 03.05.2003 beginnt, als ich die Fehler zum Teil erkannte, und Fragen direkt an beide dazu stellte, oder ob der Verzicht auf die Einrede der Verjährung von Herrn L. greift ,die mir bis Ende 2006 vorliegt?
Ebenso gegen wen kann man nun was und wie klagen?
Kann man beide in einem Verfahren verklagen?

Beiden waren ihre Fehler bekannt, geäußert dazu hat sich bisher keiner von beiden.

Fazit
So fragt man mich irgendjemand ca. 20 mal im Jahr:
Jemand : „Was ist mit Ihrem Haus passiert?“
Ich: „Das rutscht langsam weiter den Deich runter und fällt dabei immer mehr auseinander“
Er: „Und warum nur?“
Ich: „weil der Boden, auf dem es steht von Wasser 4 Jahre lang aufgeschwemmt ist und danach ausgetrocknet ist und geschrumpft ist und dem Boden die Bestandteile ausgewaschen sind, die normal Böden stabil machen.“
Er: „ Und woher kam das Wasser, das so etwas angerichtet hat denn nun? „
Ich: „Von da oben, entweder aus dem Spülfeld da oder aus der kaputten Wasserleitung „
Er: „ Warum ist das denn nicht festgestellt worden, da waren doch sicher Gutachter?“
Ich : „Weil die Anwälte das vergessen haben zu klären.“
Er : „Was haben die denn gemeint, woher das Wasser kommt? „
Ich : „Von der Gartenmauer dort unten an der Wettern.“
Er: „ Wie, Wasser aus Gartenmauer, das von unten nach oben durchströmt???“
Ich:“ Nee, Wasser haben die nicht gewollt, das haben sie weggelassen“
Er : „Wie weggelassen???!!!!!“
Ich: „ Ja einfach weggelassen „
Er: „ Da gab es aber doch Gutachten Beweise und Zeugen!?“
Ich : „Ja , aber das wollten die Anwälte nicht haben, das haben sie auch weggelassen.“
Er: „ Und nun????
Ich: „ nun rutscht es weiter“
Weil die Gespräche wirklich so kurz und einfach sind, versteht man sie, kann es kaum glauben, aber so einfach ist es, von der Sache her.
Mit freundlichen Grüßen Omle









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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich Ihnen - dem Einsatz von 30,00 EUR angemessen - folgende erste rechtliche Orientierung geben möchte:

Im Kern geht es in Ihrer Angelegenheit also darum, dass Sie einen Rechtsstreit gegen die örtlichen Wasserwerke führten, weil über mehrere Jahre hinweg Wasser in Ihren Keller floss und dieses Wasser zudem den Untergrund Ihres Hauses zersetzte. Gegen die Stadt, die ebenfalls als Verursacher des Schadens in Betracht kam, ist kein Prozess geführt worden, der Rechtsstreit gegen die Wasserwerke wurde der Stadt auch nicht verkündet worden. Der Rechtsstreit begann im Jahr 1997 und ist zwischenzeitlich abgeschlossen worden. Sie haben sowohl in der ersten Instanz als auch in der Berufungsinstanz verloren.

Dass Sie den Rechtsstreit verloren haben und zudem Ihrer Ansprüche gegen die Stadt verlustig gegangen sein könnten, lasten Sie den Rechtsanwälten an, die die von Ihnen aufgebotenen Argumente und Beweismittel nicht korrekt in dem Verfahren verwertet hätten, was unter anderem dazu geführt habe, dass sich das Gericht über den Schadensumfang gar nicht klar geworden sei und es lediglich die Darstellungen der Gegenseite zur Grundlage seiner Bewertung habe nehmen können. Wenn dieser Vorwurf zutrifft, was Sie beweisen müssten, könnte in der Tat eine Haftung der Rechtsanwälte - und zwar beider - begründet sein. Denn ein Rechtsanwalt ist verpflichtet, den Sachverhalt, der einem von ihm bearbeiteten Mandat zugrundeliegt, umfassend aufzuklären und rechtlich zu würdigen (vgl. z.B. Urteil des BGH vom 08.10.1981, Az.: III ZR 190/79). Unterlässt ein Rechtsanwalt dies, wie in dem von Ihnen geschilderten Fall, stellt dies eine Pflichtverletzung dar, aufgrund derer er sich seinem Mandanten gegenüber schadenersatzpflichtig macht. Zusätzliche Voraussetzung ist allerdings, dass die Pflichtverletzung für den Schaden auch kausal war, also der Schaden nicht auch dann eingetreten wäre, wenn der Anwalt pflichtgemäß gehandelt hätte. In einem Schadenersatzprozess gegen die Rechtsanwälte müssten Sie also darlegen und beweisen, dass Sie in dem ursprünglichen Prozess gewonnen hätten oder zumindest Ansprüche gegenüber der Stadt hätten geltend machen können, wenn die Rechtsanwälte nur pflichtgemäß den Sachverhalt vollständig aufgeklärt und dem Gericht dargelegt hätten.

Es stellt sich darüber hinaus in der Tat die Frage, ob eventuelle Schadenersatzansprüche Ihrerseits gegen die Rechtsanwälte bereits verjährt sind. Nach dem bis zum 15.12.2004 geltenden § 51b der Bundesrechtsanwaltsordnung verjährten Schadenersatzansprüche in drei Jahren von dem Zeitpunkt an, in welchem der Schaden entstanden ist, spätestens jedoch in drei Jahren nach Beendigung des Mandats. Hat der Rechtsanwalt den Mandanten auf die ihm unterlaufene Pflichtverletzung und den hieraus möglicherweise entstandenen Regressanspruch nicht hingewiesen, kann sich die Verjährung um weitere drei Jahre verlängern. Es kommt also entscheidend darauf an, wann der Schaden - nämlich der Verlust der Möglichkeit, Ihre Argumente und Beweismittel einer gerichtlichen Würdigung zugänglich zu machen - in Ihrem Fall entstanden ist. Mangels Daten kann ich dies in Ihrem Fall nicht beurteilen.

Sie müssen beurteilen, ob Sie den steinigen Weg eines erneuten Prozesses, diesmal gegen Ihre bisherigen Rechtsanwälte, gehen wollen. Da auf Ihrer Seite erhebliche wirtschaftliche Interessen im Raum stehen, halte ich Ihr Anliegen für durchaus berechtigt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste juristische Einschätzung vermitteln. Für eine Nachfrage stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

Nachfrage vom Fragesteller 14.02.2006 | 15:35

Danke für die Mühe,
die Untätigkeit der Anwälte werde ich beweisen können ,schon dadurch, dass von 2. Verursachen im ganzen Prozess nie die Rede auf kam, und ebenso durch das Fehlen von den 4 Jahren Überschwemmung im Keller und durch die Gutachten die ich habe, die nie vorgelegt wurden, und die vielen anderen nicht vorgelegten Beweise dazu.

Auf die ihnen unterlaufenen Pflichtverletzung und den hieraus möglicherweise entstandenen Regressanspruch haben beide nicht hingewiesen.

LG war Urteil am 06.10.2000
BGH Beschluss mit dem entgültig klar war, dass es die Anwaltsfehler waren, war in 05.2003
RA Sch. legte das Mandat ohne Begründung am 26.10 2000 nieder.
RA L. machte Tatbestandsberichtigung am 19.01.01 und verzichtete auf die Einrede der Verjährung bis Ende 2006.
Wegen langer Krankheit von mir, ist es mir jetzt erst wieder Möglich, über die Sache nachzudenken und etwas in Angriff zu nehmen.
Das Ergebnis aus der Sache ist ein Haus, dass beständig weiter rutscht und nicht mehr bewohnbar ist und ein Haufen Kosten für die Instanzen, und zwei sich streitende Anwälte die, die Schuld von einen auf den Anderen schieben, so das ich nicht weiß, wen ich nun für was verklagen müsste, was ja nun auch eilt, weil der Verzicht auf die Einrede der Verjährung auch nicht ewig gilt.

Ich bitte sie. hierzu noch einmal Stellung zu nehmen und danke im Voraus Gruß Omle





Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.02.2006 | 16:03

Nach diesen Daten bestehen gute Aussichten, dass die Verjährungsfrist von insgesamt anzusetzenden sechs Jahren noch nicht abgelaufen ist, Sie sollten allerdings rasch tätig werden. Da nach Ihrer Darstellung beiden Anwälten eine Pflichtverletzung vorgeworfen werden kann, müsste sich eine Klage gegen beide Rechtsanwälte - wohl als Gesamtschuldner - richten.

Für eine weitere Vertretung in dieser Sache stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich hierfür bitte einfach über die Daten meiner Homepage.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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