Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.629
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anschuldigung eines Diebstahles vom Arbeitgeber


13.12.2007 13:10 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

hier meine Geschichte:

Ich habe bis 07.November bei einer Firma als Empfgangssekretärin gearbeitet ( 2,5 Jahre) , wo ich unter anderem auch für die Kasse zuständig war. Im Oktober war ich aufgrund eines Bandscheibenvorfalls 3 Wochen erkrankt, eigentlich noch länger aber ich habe mich aufgrund meines befristeten Arbeitsvertrages wieder gesund schreiben lasse, weil das meiner Meinung nach besser aussieht.
Also kam ich in der letzten Oktober Woche wieder, und stellte fest das das Kassenbuch von meiner Vertretung ( die Frau vom Geschäftsführer) total chaotisch geführt worden war.
Es wurden keine genauen Inhaltsangaben gemacht, so dass ich nicht ersehen konnte was denn genau gekauft worden ist.Es u.a
2 Nachnamebelege ohne Angabe mit unterschiedlichen Datum, so daß ich bei uns in der Firma nachgeforscht hatte wo dann die dazugehörige Rechnungen sein könnten. Da der Betrag des Kassenbuches aber mit dem tatsächlichen Betrag in der Kasse übereinstimmte, hattte ich mir keinen Kopf gemacht, und lediglich bei den Kollegen nachgefragt wegen der fehlenden Rechnungen. Am Monatende habe ich dann die Kasse abgeschlossen, ich hatte die Belege neu sortiert weil ich dachte ich bekäme noch die fehlenden Rechnungen und da ist mir ein fehler Unterlaufen das ich einen Beleg vom 05.10. als letzte Position eingetragen hatte-durch eine falsche Sortierung halt-hab mir aber auch keinen Kopf gemacht, sowas passiert ja schon mal. Meiner Kollegin die die Kasse an unsere Buchführung schickt, habe ich gesagt das noch 2 Originalbelege fehlen, aber die Kasse sonnst stimmt. Sie hat übrigens auch die ganze Zeit einsicht in das Kassenbuch.So weit so gut. Ich hatte meinen letzten Arbeitstag, und eine Woche später rief mich meine Kollegin an, die Buchhaltung hätte herausgefunden das die 2 Nachnamebelege genau den Gesamtbetrag einer bereits eingetragenen Rechnung ( diese hatte ich ebenfalls eingetragen, ich hatte diese von der Kollegin bekommen-wie gesagt ich war ja krank, und habe NUR die Belege nachgetragen die für die Kasse bestimmt waren) ergeben. Sprich diese wurden doppelt eingetragen, und nun fehlte eben dieser Betrag von ca.250€ !!!!! Ich konnte der Kollegin da auch nichts weitersagen, da ich ja nur ein paar Tage in der Firma war, und nicht wissen konnte wo,wie ,was da passiert sein könnte-zumahl ich ja bereits zu Hause sprich im Urlaub war ( Resturlaub). Zugriff zur Kasse hatten also 3 Personen. Meine Vertretung die meinen Schlüssel hatte, ihn LEIDER dann in die Schublade gelegt hat, und wo der Schlüssel eine Woche lag (es wurde Anfang des Jahres schon mal Geld gestohlen, da sich viele Kollegen Vorschüsse holen, wussten die wo sich der Schlüssel befand-danch wurde eigentlich vereinbart das man den Schlüssel mit sich tragen muss-hat die Kollegin nicht)-dann die Vorstandssekretärin und ich. Aber es gibt eben nur 2 Schlüssel.
Ich wurde dann zur Aufklärung in die Firma bestellt, habe den Vorgang wie oben beschrieben. Die Kasse stimmte als ich kam, als ich ging-und ich habe lediglich alle Belege eingetragen, das ein dopllelt Eintrag herrschte konnte ich nicht erkennen
( die beiden nachname Belege waren auch noch an unterschiedlichen Daten). Ich habe für mich im besten Wissen und Gewissen gehandelt, und mir nichts zu schulden kommen lassen, nur habe ich das Gefühl ich werde jetzt als TÄTER dargestellt, da ich dort nicht mehr arbeite, und ich diejenige bin die das Kassenbuch am ende geführt hat. mal davon abgesehn wie menschlich entäuscht ich bin-von meinem Chef, und den Kolleginnen-aber gut.
Tja, und jetzt habe ich eine Vorladung der Polizei, mein Chef hat es tatsächlich zu einer Anzeige gebracht-und bin gerade total panisch!!!!

Was kann mir passieren? Womit muss ich im schlechtesten Fall rechnen? Gilt als Beweis das ich das Geld genommen haben könnte-lediglich die Tatsache das ich die Kasse am ende geführt habe, und die Belege eingetragen habe???
13.12.2007 | 13:38

Antwort

von


67 Bewertungen
Alt-Moabit 62-63
10555 Berlin
Tel: 030 / 397 492 57
Web: www.rechtsanwalt-ausländerrecht.de
E-Mail:
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage beantworte ich Ihnen wie folgt:

Ich rate Ihnen dringend, der Vorladung zur Polizei nicht(!) nachzukommen und zunächst keine Aussage zu machen. Sie sollten aber (aus Höflichkeit) die Polizei von Ihrem geplanten Nichterscheinen informieren.

Sodann sollten Sie so schnell wie möglich einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens, der sich im Strafrecht auskennt, mit Ihrer Verteidigung beauftragen. Der Anwalt wird zunächst Akteneinsicht beantragen und nach deren Erhalt die Sache ausführlich mit Ihnen besprechen. Erst dann kann entschieden werden, wie Sie sich am besten verhalten.

Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts würde ich sagen, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass Ihnen die vorgeworfene Tat nicht nachgewiesen werden kann und dass das Strafverfahren deshalb für Sie folgenlos eingestellt werden könnte. Sollte die Aktenlage etwas anderes ergeben, so kann mit einem Rechtsanwalt an Ihrer Seite dennoch eine Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit oder gegen die Erfüllung von Auflagen oder Weisungen angestrebt werden. Sie wären dann nicht vorbestraft.

Ohne Akteneinsicht kann keine seriöse Einschätzung über die im Falle einer Verurteilung zu erwartende Strafe abgegeben werden. Es kommt insb. auch darauf an, ob Sie vorbestraft sind oder nicht Sollten Sie nicht vorbestraft sein, so halte ich wie geschrieben eine Einstellung des Verfahrens für nicht ausgeschlossen. Im Falle einer Verurteilung hätten Sie höchstwahrscheinlich eine Geldstrafe zu erwarten, deren Höhe ohne Akteneinsicht nicht eingeschätzt werden kann.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben. Bei Bedarf können Sie gerne die kostenlose Nachfragemöglichkeit nutzen.

Sollten Sie sich entschließen, zunächst über einen Strafverteidiger Akteneinsicht zu beantragen, so stehe ich Ihnen hierfür gerne zur Verfügung. Sie können sich in diesem Falle jederzeit (telefonisch oder per E-Mail) an meine Kanzlei wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Björn Cziersky-Reis
Rechtsanwalt

Alt-Moabit 62-63
10555 Berlin

Tel.: 030 / 397 492 57
Fax: 030 / 397 492 79

E-Mail: kontakt@kanzlei-cziersky.de
Internet: kanzlei-cziersky.de


ANTWORT VON

67 Bewertungen

Alt-Moabit 62-63
10555 Berlin
Tel: 030 / 397 492 57
Web: www.rechtsanwalt-ausländerrecht.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Ausländerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER