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schwerer Diebstahl Arbeitgeber

01.09.2009 20:14 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Ich habe ungefähr zwei Jahre lang an meinem Arbeitsplatz (öffentlicher Dienst) Teile gestohlen und diese bei Ebay verkauft. Schaden ungefähr 10.000 - 12.000 Euro.
Wieviel ich verdient habe weiß ich nicht.
Als das ganze jetzt aufgeflogen ist war ich von anfang an geständig. Meinem Arbeitgeber gegebüber, so das ich nicht fristlos gekündigt wurde sondern einen Auflösungsvertrag. Mein Arbeitgeber wollte mir so eine Chance für die Zukunft geben.
Auch gegenüber der Polizei habe ich absolut kooperativ mitgearbeitet.
Ich habe durch mehrere Maßnahmen meine Reue gezeigt.

Nun liegt eine Anklage wegen schweren Diebstahls vor.
Ich bin verheiratet und habe bereits nach fünf Tagen eine neue Arbeit gefunden die mir gefällt und die ich unbedingt behalten will.
Ich möchte auch vor Gericht alles zugeben.
Bis auf eine kliene Ordnungswidrigkeit liegt noch absolut nichts gegen mich vor.

Mit welchem Strafmaß habe ich zu rechnen.
Ich weiß das ich großen Mist gebaut habe, ich weiß auch das ich das vorher hätte wissen müssen.
Mir ist jede Bewährungsstrafe recht, weil ich garantiert nie mehr etwas zu schulden kommen lassen werde.
Gibt es eine Chance mit einer Bewährung davonzukommen ?

Guten Tag!

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Gesetzgeber sieht für Diebstahl im besonders schweren Fall einen Strafrahmen von drei Monaten bis zu zehn Jahren vor (§ 243 StGB ). Nach Ihren Schilderungen haben Sie mehrere Taten begangen über einen langen Zeitraum begangen. Aus den jeweiligen Einzeltaten wäre dann eine Gesamtstrafe zu bilden.

Eine genaue Prognose zur Strafhöhe ist ohne Kenntnis der Ermittlungsakte und aller Umstände nicht möglich, jedoch halte ich nach Ihren Schilderungen eine Aussetzung zur Bewährung zumindest für möglich, da viele Umstände für Sie sprechen.

Sie sollten jedoch angesichts der zu erwartenden erheblichen Strafe unbedingt einen Rechtsanwalt mit Ihrer Verteidigung beauftragen. Unter Umständen liegt ohnehin ein Fall der notwendigen Verteidigung vor (§ 140 Abs. 2 StPO ), so dass Ihnen das Gericht einen Pflichtverteidiger beiordnen würde, wenn Sie selbst keinen Verteidiger benennen.

Sollten Sie eine Verteidigung durch mich wünschen, können Sie sich gerne mit meiner Kanzlei in Verbindung setzen. Ich übernehme bundesweit Strafverteidigungen. Das hier angefallene Honorar kann auf die Gebühren der Strafverteidigung angerechnet werden.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

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