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Diebstahl beim alten Arbeitgeber

27.08.2014 09:03 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich habe im Dezember 2012 von meinem alten Arbeitgeber ein Messgerät im Wert von ca2500€ gestohlen. Am 26.08.2014 stand die Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür. Ich habe das Gerät sofort ausgehändigt ohne Widerspruch. Das War mein erster Diebstahl. Habe einen Nettoeinkommen von 2300€. Welche Strafe erwartet mich wieviel muss ich zahlen.
27.08.2014 | 09:50

Antwort

von


(1)
Huyssenallee 99-103
45128 Essen
Tel: 0201/7471880
Web: http://www.strafverteidigung-essen.com
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Sehr geehrter Fragesteller,

für die Beantwortung Ihrer Frage kommt es zunächst darauf an, wie die Anklage lauten wird.

Sollte sich das Gerät z.B. in einem abgeschlossenen Behältnis befunden haben oder ein anderes Regelbeispiel des § 243 StGB vorliegen, würde es sich um einen Diebstahl in einem besonders schweren Fall handeln.

Ich gehe aber zunächst davon aus, dass ein solcher Fall nicht vorliegt und es sich um einen "einfachen" Diebstahl handelte. Dieser kann mit Geld- oder Freiheitsstrafe bestraft werden. Sie geben an, dass es sich um den ersten Diebstahl handelte und ich gehe davon aus, dass Sie auch ansonsten nicht vorbestraft sind. Dann wird hier eine Geldstrafe in Betracht kommen.

Die Höhe der einzelnen Tagessätze richtet sich nach Ihrem Einkommen. Ihr Nettoeinkommen (falls Sie verheiratet sind und/oder unterhaltsbedürftige Kinder haben, wird dies noch anteilig abgezogen) wird zur Ermittlung der Höhe durch 30 geteilt; wird sich bei Ihnen also auf ca. 70 € belaufen.

Die Anzahl der Tagessätze richtet sich nach der Art und Schwere der Tat und in Ihrer Person liegenden Umständen. Hier muss somit berücksichtigt werden, wie es zu der Tat gekommen ist, wie sie ausgeführt wurde, ob Vorstrafen vorliegen, natürlich auch der Wert des gestohlenen Gegenstandes, der hier relativ hoch ist, aber auch ob Sie sich z. B. geständig zeigen etc.

Diese genauen Tathintergründe und Umstände sind mir nicht bekannt. Negativ wird sicher der hohe Wert des Gerätes zu würdigen sein; für Sie spricht natürlich, dass Sie nicht einschlägig vorbestraft sind. Aufgrund der mir nicht bekannten weiteren Umstände kann hier keine genaue Prognose erstellt werden, wie hoch die Anzahl der Tagessätze bei Verurteilung sein wird; insbesondere da dies auch an der Einschätzung des Richters / der Richterin liegt. Je nachdem wie sich die weiteren Tatumstände darstellen, halte ich eine Anzahl zwischen 40-80 Tagessätzen für möglich und realistisch.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Isabelle Gronemeyer
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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