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Anordnung einer MPU bei reinem Führerscheinentzug?

12.08.2011 21:59 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Rechtsanwälte,

Mein 20 Jährige Sohn ist am 01.04.2011 in eine normale Polizeikontrolle geraten ohne auffälligkeiten und auf Drogen Untersucht. In sein Blut haben die Cannabis und Amphetamine gefunden mit dem folgende Werte: Amphetamin 30ng/ml, Tetrahydrocannabinol (THC) 2,3ng/ml, 11-Hydroxy-THC 1,6ng/ml und THC-Carbonsäure 54ng/ml. Am 05.06.2011 ist sein Führerschein entzogen worden und gestern hat er ein Bußgeldbescheid bekommen in dem folgendes stand: 500 euro Strafe, 4 Punkte und 1 Monat Fahrverbot. Meine Frage ist es: bekommt er nach eine Monat seinen Führerschein wieder oder kann Landratsamt noch eine MPU von ihm verlangen? Wann kann er sein Führerschein dann wieder bekommen? Er ist ersttäter und hatte bis jetzt noch nie solche Problemen aber nach dem Tod seinem Vaters hat er die ganze Situation nicht richtig verarbeitet und hat mit Kiffen angefangen. Nach dem er seine Führerschein abgeben musste hat er das zeug gar nicht mehr angefast.
Auf einen schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mfg

12.08.2011 | 22:44

Antwort

von


(265)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

So wie Sie den Sachverhalt beschreiben, ist lediglich ein einmonatiges Fahrverbot verhängt worden, so dass Ihr Sohn die Fahrerlaubnis nach Ablauf des einen Monats wieder bekommt. Bei einem reinen Fahrverbot wird keine MPU angeordnet.

Bei der von Ihnen geschilderten Entziehung der Fahrerlaubnis handelt es sich offenkundig led. um eine vorläufige Entziehung. Ich gehe aufgrund des gestrigen Bußgeldbescheids also nicht davon aus, dass der Führerschein dauerhaft entzogen wurde und eine Sperrfrist angeordnet werden wird, sondern offenkundig wurde nur ein einmonatiges Fahrverbot angeordnet, so dass eine MPU nicht in Betracht kommt.

Um abschließend ganz sicher zu sein, was die Behörden nun konkret unternommen haben, sollte Ihr Sohn rein vorsorglich Akteneinsicht über einen Rechtsanwalt beantragen. Dafür steht Ihnen meine Kanzlei gerne zur Verfügung.

Abschließend weise ich Sie darauf hin, dass im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Einschätzung des Sachverhalts, basierend auf Ihren Angaben, möglich ist. Sollten hier wichtige Angaben hinzugefügt oder weggelassen worden sein, kann die rechtliche Beurteilung völlig anders aussehen. Diese Plattform kann und will den Gang zu einem Berufskollegen nicht ersetzen. Bei eventuellen Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Ich wünsche Ihnen alles Gute in dieser Angelegenheit!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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