Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ärger im Internet


| 22.07.2006 22:06 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Sehr geehrte Anwälte,

ich bin Autor im Ciao und habe seit einiger Zeit Ärger mit einigen Usern dort, zum Beispiel gibt es dort bei jedem User ein GB das man nutzen kann, um anderen eine Mitteilung zu senden.
es gibt ein privates GB und ein öffentliches.
Ich habe mich an einen User gewandt, um mich bei dem zu entschuldigen, weil ich einen seiner Berichten vielleicht etwas zu schlecht bewertete, aufgrund persönlicher Diskrepanzen.
Jetzt setzt er diese persönliche Entschuldigung, die ich in sein privates Gästebuch setze, dauernd in sein und mein öffentliches hinein, ich habe ihn gedroht, ihn anzuzeigen, wenn er das nicht lässt, leider macht er es weiter auch mein Hinweis auf § 201 StGB greift bei ihm nicht.
Leider glaube iuch, dass er recht hat, er meint, wenn ich was in sein privates GB schreibe, dann hätte ich die Rechte an ihn abgetreten und er können meine Sätze so oft verwenden wie er wioll.
Stimmt dies wirklich so, kann man dagegen nichts machen?

-- Einsatz geändert am 22.07.2006 22:11:05

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich gern wie folgt:

Die Querelen, die aufgrund der Auseinandersetzung in öffentlichen Foren passieren, sind allgemeinbekannt und finden selbst -auch wenn dies kein Trost ist- auch unter Anwälten- statt.

Wenn Sie Ihre Entschuldigung "privat" versendet haben, obliegt es dem Empfänger nicht, diese öffentlich kund zu tun.

Die juristische Lösung in vorgenanntem Fall ist eine einstweilige Verfügung etc. Also im Kern das Bestreben, eine Unterlassung zu erhalten.

Grundsätzlich sehe ich hier auch Ansätze, daß Sie eine entsprechende einstweilige Verfügung bekommen könnten. Konkretere Angaben können aufgrund der Sachverhaltschilderung nicht gemacht werden.

Gern können Sie jedoch die kostenlose Nachfragefunktion benutzen oder mir den entsprechenden Link per Email übersenden, damit ich ggf. meine Antwort ergänzen kann.

Mit freundlichen Grüßen

J.Dehe

Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 22.07.2006 | 23:20

"AUSZUG AUS MEINEM PGB: "Ja du hast recht, ich habe überreagiert, nur ich würde das nicht als Rachebewertung bezeichnen, ich hatte das damals begründet, du solltest deine Art und Weise vielleicht mal überdenken, es muss ja nen Grund haben, wieso das so eskalierte, ich habe vorhin die BEwertung geändert und ich habe geschrieben, dass ich deine Art kritisierte und das war falsch, ich sollte eher deine Berichte bewerten. Und da du mich auch immer so schlecht bewertet hast habe ich es dir gleich getan. Sei bitte nicht böse deswegen"

Dieses habe ich in sein privates Gästebuch geschrieben, wobei ich sagen muss, dass der letze Satz nicht stimmt und von ihm einfach hinzugefügt/verändert wurde.
Ich habe niemals gesagt, dass er mich schlecht bewertete und ich ihm deshalb auch eine schlechte BEwertung gegeben habe.

Können sie mir vielleicht sagen, ob es dazu noch was im Gesetzbuch gibt, gibt es irgedneinen Paragraphen, der dies unterbindne kann ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.07.2006 | 23:49

Sehr geehrter Fragesteller,

leider konnte ich Ihrer Nachfrage nicht entnehmen, welches Ziel Sie konkret verfolgen.

Sie haben sich -nach dieseitiger Sachverhaltsanalye- für eine "Überreaktion" (so zumindest hinsichtlich der Ausgangsfrage) entschuldigt. Und es passt Ihnen -verständlicher Weise- nicht, dass Ihr "Gegner" Ihre Entschuldigung "benutzt".

Erfolgen Äußerungen "privat", besteht kein Recht zur Veröffentlichung. Zu Veränderungen des Wortlautes besteht ohnehin kein Recht.

Da eine sachbezogene Stellungnahe so und unter Wahrung des Mandatsgeheimnisses kaum möglich ist, ersuche ich Sie, mir den Link hinsichtlich GB/PGB zu übersenden. Sollten sich hieraus neue oder abweichende "Erkenntnisse" ergeben, werde ich mich diesbezüglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

J. Dehe
Rechtsanwältin
lenlhdh

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Gute Antwort "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER