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Abtrennung eines Doppelhaushälftengartens mit einer Hecke


21.08.2006 08:59 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Wir wohnen seit 2000 in einem Doppelhaus. In der anderen Hälfte wohnen die Eltern meines Mannes. Dieses Jahr im Juli haben wir den Garten mit Zustimmung der Eltern wie folgt abgetrennt: Auf den Terassen ein Holzsichtschutzelement ca. 2 m breit, das an das Haus angedübelt wurde. dann kommt eine ca. 9 m und 1,20 hohe Ligusterhecke und zum Schluss ein 1 m breites Holzgartenrürchen. Alles wurde auf der Grenze errichtet, will mein Schwiegervater jetzt aber nichts mehr davon wissen, weil beide Parteien so zerstritten sind, dass wir unser Haus verkaufen möchten.
Kann er von uns verlangen, alles wieder rauszureissen? Er droht uns mit Gericht, wenn wir das nicht machen. Oder müssen wir nur mit einer Geldstrafe rechnen?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


mit einer Geldstrafe hätten Sie nicht zu rechnen. Wenn ein Anspruch des Schwiegervaters bestehen würde, wäre der Rückbau vorzunehmen. Nur wenn Sie dieses nicht machen, könnte ein Zwangsgeld angedroht und durchgesetzt werden.


Allerdings sehe ich nach der bisherigen Schilderung des Sachverhaltes keinen Anspruch des Schwiegervaters auf einen Rückbau.

Denn nach Ihrer Schilderung wurde die Elementwand, Hecke und Tür im Einvernehmen erstellt. Dieses -vernünftige- Einverenehmen kann der Schwiegervater nicht einseitig widerrufen, sondern ist daran gebunden, so dass ich derzeit keinen Anspruch, vor dem Sie sich fürchten müssten, erkennen kann.

Allein bezüglich der Tür würde ich aber, damit ein ggfs. behaupteter unberechtigter Zugang vermieden werden kann, dazu raten, diese unbrauchbar zu machen, um insoweit jeden Streit aus dem Weg zu gehen.


Da ja schon mit Gerichtsverfahren gedroht wird, sollten Sie "den Spieß umdrehen" und Ihrerseits tätig werden. Hierzu sollten Sie - in einigen Bundesländern wird das sogar vorgeschrieben - den örtlichgen Schiedmann anrufen, der dann die außergerichtliche Einigung versucht.



mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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