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falscher Eintrag in der Schufa aus dem öffentlichen Schuldnerverzeichnis

26.03.2018 11:10 |
Preis: 45,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Was muss man tun, um einen ungerechtfertigten Schufa Eintrag löschen zu lassen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe durch meine Hausbank erfahren, dass es einen negativen Schufaeintrag gibt (über diese Nachricht war ich mehr als überrascht). Ich habe mir also eine Schufaauskunft zu stellen lassen und fand einen Eintrag im öffentlichen Schuldnerverzeichnis. Ich wusste bis dato nicht einmal was das ist und musste darüber erst einmal recherchieren, dabei bin ich auf das Vollstreckungsportal gestoßen und habe mir meinen Eintrag abgefordert und gar nichts gefunden. Ich habe alle Möglichkeiten abgewogen und habe dann einfach nur meinen Nachnamen eingegeben und dafür eine Abfrage gestartet und siehe da: es gibt einen Eintrag auf meinen Nachnamen (welcher nicht mal mein Geburtsname ist) gefunden. Allerdings passt der Vorname nicht und der Ort schon gar nicht, auch war kein Geburtsdatum angegeben. Ich habe mich dann also gleich an die Schufa gewandt, diese helfen aber nun gar nicht. Die höflichen Mitarbeiter sagten mir, dass ich mich ans Gericht wenden muss bzw. sie überprüfen das bei sich mal.
Fakt ist, dass ich mich dann einfach mal an das Gericht des Eintrags gewandt habe und meinen Fall erklärt habe, die sagten mir die Schufa hat da Mist gebaut, denn der Eintrag wurde ja klar mit anderen Informationen an die Schufa weiter geleitet.
Da dieser Eintrag nun aber in der Schufa bei mir ist, mache ich mich schon große Sorgen was das für weitreichende Folgen das für mich hat. Auch habe ich nicht das Gefühl, dass die Schufa sieht, dass sie dort Mist gebaut haben und dass sie das zeitnah ändern werden.
Was sind nun meine Möglichkeiten? Wie kann ich da weiter vorgehen, dass das schnellst möglich der richtigen Dame zugeordnet wird und nicht mehr meiner Identität?
Freundliche Grüße
Frau K.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Richtig, es war zunächst Sache des Amtsgerichts sich darum zu kümmern.

Allerdings ist ja dort der Eintrag aufgrund der Schufa erfolgt, die nunmehr mehr selbst für eine Korrektur zu sorgen hat.

Darauf haben Sie einen Anspruch, wenn es so nicht vorhandenen Tatsachen entspricht (so wie ich das hier verstehe).

Das ist also zu berichtigen, unverzüglich und damit ohne schuldhaftes Zögern.

Der Anspruch besteht also, soweit ein Eintrag vorliegt, der nachweislich nicht den Tatsachen entspricht.

Sie müssen sich an die Schufa wenden und nach den §§ 33 ff. des Bundesdatenschutzgesetzes die Löschung, Sperrung oder Berichtigung der falschen Daten verlangen. Es ist wichtig, sich zu wehren, weil Sie sonst in der (Kredit- bzw. sonstigen) Praxis Schwierigkeiten haben können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 26.03.2018 | 12:29

Sie schreiben, dass der Eintrag aufgrund der Schufa erfolgt ist, das möchte ich richtig stellen. Der Eintrag aus dem Schuldnerverzeichnis wurde der Schufa vom Gerichtsvollzieher gemeldet.
Wichtig hierbei ist: ich habe keinen Eintrag im Schuldnerverzeichnis, sondern jemand mit dem gleichen Nachnamen, die Schufa hat das aber meinem Datensatz zu geordnet. Kann ich dann trotzdem so vorgehen, wie Sie es beschrieben haben?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.03.2018 | 13:08

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich Ihnen gerne wie folgt beantworten:

In Ordnung, das verstehe ich jetzt (besser) - das mit dem Gerichtsvollzieher.

Sie können trotzdem so wie beschrieben gegen die Schufa vorgehen. Setzen Sie eine Frist zur Korrektur von drei Tagen. Läuft diese fristlos ab, sollten Sie einen Anwalt beauftragen; die Kosten dafür müsste dann die Schufa übernehmen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


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